Nacht der Technik in Koblenz

ndt_2016-foto-klaus-herzmann-14Am Samstag den 5. November war es wieder einmal soweit. Um 14.00 Uhr öffneten sich die Zentren der Handwerkskammer Koblenz im Industriegebiet zur 11. „Nacht der Technik“. Bis um Mitternacht erlebten Groß & Klein ein buntes Potpourri aus Unterhaltung, Wissenschaft und Technik. Neueste Erkenntnisse der Weltraum- und Grundlagenforschung mit dem Sonderschwerpunkt „Robotik“ brachten die Besucher zum Staunen. Aber auch Vorträge, Workshops mit großartigen Experimenten, Rennwagen und verschiedene Shows machten das Ganze wieder zu einem unschlagbaren Magnet, der auch nach vielen Jahren nichts an Attraktivität verloren hat. Faszination Handwerk die ansteckte und mit 100 Ausstellern und 75 Veranstaltungen zu begeistern wusste.

Abwechslung Pur

Traditionell wird das Thema des Wissenschaftsjahres des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgegriffen, das 2016 unter dem Motto „Meere und Ozeane“ an den Start ging. Experten berichteten unter anderem in ihren Vorträgen von Dingen tief unter dem Meeresspiegel. Dabei darf der Untergang der Titanic ebenso wenig fehlen wie die einzigartige Artenvielfalt am Great Barrier Reef in Australien. Aber auch nicht die Möglichkeit modernste Technik live und hautnah zu erleben.

ndt_2016-foto-klaus-herzmann-2ndt_2016-foto-klaus-herzmann-6Spannende Naturwissenschaften und handwerkliche Berufsfelder kennen zu lernen – und trotzdem ganz viel Spaß dabei zu haben. Dabei war es den Veranstaltern wichtig, die Begeisterung für Technik, Forschung und das Handwerk schon bei den kleinsten Besuchern zu wecken. Bei der Fülle an Attraktionen war das auch nicht schwer. Es wurde gehämmert, gebohrt, gelötet und geschraubt.

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>Man konnte in ferne Galaxien reisen oder im Bauzentrum mit dem Miniaturbulldozer und Sattelschlepper durch unwegsames Gelände fahren. Drohnen, die sich in die Luft hoben, und 3-D Drucker, die Nussknacker schufen, gab es zu bewundern.

Smarte Maschinen oder wie künstliche Intelligenz unser Leben revolutioniert

Maschinen mit künstlicher Intelligenz fahren selbstständig Auto, können Fußball spielen oder arbeiten bereits Hand in Hand mit Menschen zusammen. Viele übertreffen uns bereits. Wohin führt das? Müssen wir uns deshalb fürchten? Birgt der rasante Fortschritt eher eine Gefahr für die Privatsphäre und unsere Arbeitsplätze?

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>Der renommierte Wissenschafts- und Technikautor Dr. Ulrich Eberl, der über das Thema im Grenzgebiet zwischen Physik, Chemie und Biologie promoviert hat, wusste darauf eine Antwort und stellte sich den Besuchern in seinem packenden Vortag. Im Gepäck: Natürlich seinen kleinen pfiffigen Hausroboter „Bluestar“, mit dem er mühelos kommunizierte und der brav auf seine Fragen Antwort gab. „Bereits heute schon stellen Maschinen bessere Diagnosen als viele Ärzte,“ sagte Herr Dr. Eberl, „manche schlagen Quiz-Weltmeister und können sogar Emotionen in Gesicht und Stimme erkennen.“ Wohin geht denn nun die Reise in den nächsten 50 Jahren?

ndt_2016-foto-klaus-herzmann-14ndt_2016-foto-klaus-herzmann-12Alleine in den kommenden 25 Jahren wird die Leistung von Mikrochips noch einmal vertausendfacht, neuromorphe Chips werden 10.000mal schneller lernen als das menschliche Gehirn. Und nicht nur das. Roboter sind einmal so schlau, dass sie ihr Wissen und neue Fähigkeiten aus der Cloud holen können. Dies birgt unglaubliche Chancen aber auch ebenso viele Risiken.

Publikumslieblinge & Mehr

Zu einem echten Markenzeichen der „Nacht der Technik“ sind die familienfreundlichen Veranstaltungen geworden. Dazu gehören seit Jahren die Wissenschafts-Comedy-Gruppe „Die Physikanten“.
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>Dort konnten die Besucher wieder einmal Wissenschaft und Technik von einer unentdeckten Seite erleben. Intelligente Comedy gespickt mit atemberaubenden Experimenten und verblüffenden Effekten wie explodierende Fußbälle brachten nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Ruhiger aber nicht minder interessant dagegen war im Anschluss die Show von Christoph Biemann, den viele aus der „Sendung mit der Maus“ kennen – live bei der „Nacht der Technik“ zeigte er Experimente zu Kraft der Luft, des Wassers und des Gehirns.

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Dazu erzählte er Geschichten von Gewittern, schönem Wetter und Wolkenbrüchen in Afrika und noch so manches mehr. Ein Feuerwerk der Farben entfachte wieder einmal die Lasershow, die ab 17.30 Uhr im Halbstundentakt im Lichthof vom Metall- und Technologiezentrum zu sehen war. Für Geselligkeit hingegen sorgte die Ocean Bar, wobei die Band „Floor 6“ mit Livemusik von Rock bis Blues zu punkten wusste.

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>Das Angebot war grandios, die Tausende von Besuchern hätten sich noch sicher gerne einige Tage länger aufhalten wollen, um wirklich alles zu entdecken. Der Spaß und die Freude über einen spannend-interessanten Abend standen am Ende der Großveranstaltung den Besuchern ins Gesicht geschrieben. Und für diejenigen, die es 2016 nicht geschafft haben… Die nächste „Nacht der Technik“ findet am 04.11.2017 statt. www.hwk-koblenz.de

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