Radreise Pilgerroute D7 – Teil 1 von Aachen nach Osnabrück

IMG_3326

Pilgern liegt im Trend. Eine Pilgerroute für Radfahrer ist die D-Route 7, die von Aachen im Westen bis nach Flensburg führt. Auch per Velo lässt sich dort hervorragend die Sehnsucht des innerlich einkehrenden nach Langsamkeit stillen. Auf den ersten 524 Kilometern erlebten wir eine Entschleunigte Zeitenreise durch die Geschichte.

An die Grenzen kommen wir gleich zu Anfang – Aachen liegt nämlich ganz im Westen, im Dreiländereck, in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden und Belgien. Und im Süden, da ruht das idyllische Mittelgebirge der Eifel mit seinen vielen Möglichkeiten der Erholung. Was bleibt, ist der Norden und Osten, die geprägt durch die Haldenlandschaften der einstigen Bergbaustationen die Richtung unserer Radreise markiert. Die Pilgerroute D7 ist Teil der europäischen Eurovelo Route von Skandinavien nach Santiago de Compostela in Spanien. Rund 1100 Kilometer messen den deutschen Abschnitt zwischen Aachen und Flensburg. Auf dem ersten Teilstück nach Osnabrück „rollen“ wir dabei auf so manch alten Bekannten: Wasserburgen-Route, Rheinradweg, die Römerroute und 100 Schlösser-Route und die Friedensroute, die uns schlussendlich zum Ziel führen wird.

Aachens süße Versuchung

IMG_4812IMG_3449IMG_3392

Wir schreiben das Jahr 800 n.Chr. Karl der Große wurde von Papst Leo III in Rom zum „Imperator Romanum“ gekrönt – da war Karl schon 53 Jahre alt. Bis dahin nahm er bereits maßgeblich Einfluss auf die europäische Geschichte genommen. Mit dem Schwert voran erweiterte er nach seiner Vorstellung das Reich Gottes, brachte Reformen aber auch Leid und Vertreibung. Als Zentrum seiner Macht wählte er Aachen. Gelegen an den heißen Quellen, deren Wirkung bereits die Römer schätzten. Die Kaiserstadt ist bis heute als Universitätsstandort und millionenfach frequentierter Touristenmagnet das kulturelle Zentrum der Grenzregion. Menschentrauben schieben sich durch die gepflasterten Gassen, schnuppern den verführerischen Duft der einzigartigen Aachener Printen. Das harte Gebäck, von dem gemäldegleiche Exemplare in den Auslagen der Konditoreien zu bestaunen sind, eignet sich auch als Wegzehrung für den Stadtbummel gut. Und der kann sich ziehen. Es warten noch das imposante Rathaus, die vielen Brunnen- denkmäler wie der Hühnerdieb und natürlich der von der UNESCO geadelte Dom. Hier findet Karl der Große nach 46 Jahren Herrschaft anno 814 seine letzte Ruhestät- te. Dass der Hochadel schon damals etwas von Stadtmarketing verstand, bezeugen die Dutzenden an Krönungen in Aachen von deutschen Königen und Königinnen bis zum Mittelalter. Mit der Heiligsprechung Karls und der karolingischen Reliquienade, die un- ter anderem das Lendentuch Jesus enthalten soll, katapultierte sich die Stadt neben Jerusa- lem, Rom und Santiago zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Christenheit. Bevor wir jetzt ganz weltlich die Räder besteigen, zieht es uns noch in die berühmte Domschatzkammer. Die beherbergt neben vielen Exponaten auch die vergoldete Karlsbüste von 1350, ebenso das mit Edelsteinen besetzte Lotharkreuz – ein Besuch lohnt!IMG_1758IMG_1740

IMG_4787IMG_3433IMG_4880

 

IMG_4786
Geschwungene Landschaft

Sattelfest machen wir uns auf den Weg, passieren dabei den unübersehbaren Elisenbrunnen, kurven rechts und links herum und erblicken die ersten Radschilder. Gleich mehrere Blicke sind notwendig, um die fast völlig verblasste Einschiebetafel mit dem D7 Logo zu erkennen. Aber, und da bin ich mir sicher, wissen die Verantwortlichen um den Mangel und werden baldig Abhilfe schaffen.

Leicht bergan durchqueren wir ein schattiges Waldstück auf Natur belassenem Boden, sausen abwärts und erreichen Burscheid, wo für jedermann heißes Thermalwasser aus dem Marktbrunnen strömt. Kornelimünster ist nächster Anlaufpunkt. Ein gemütlicher Ort und Startpunkt des Eifelsteigs, der über 313 Kilometer an die Mosel nach Trier führt. Wir hingegen holpern über das Kopfsteinpflaster, umrunden das schmucke Häuserensemble und bewältigen tapfer die geschwungenen Landschaftsformen. Angekommen in Helenasruh – der offizielle Radweg schwenkt nach links, entschließen wir uns für einen sehr kurzen Abstecher zur mächtigen Staumauer der Wehebachtalsperre. Diese ist nicht die Einzige in der Region. Ein paar eigenwillige Schleifen entlang der Rur folgt Obermaubach ebenso die Rurtalsperre Schwammenauel, ein von Wassersportlern und Erholungssuchenden geschätztes Naherholungsgebiet. Felder, Wald und Wiesenlandschaften wechseln sich ab. Dort wo uns das satte Grün wieder freigibt liegt Kommern. Der kleine Stadtkern entzückt, zum Staunen geraten wir allerdings im angrenzenden Freilichtmuseum. Dort warten rund 70 historische Gebäude wie Bauerhöfe, dörfliche Gemeinschaftsbauten und Windmühlen aus dem Westerwald, Mittelrhein-Gebiet, Eifel ebenso vom Niederrhein und aus dem bergischen Land. Die stellen das Leben des 15.Jhd. dar. Äcker, bunte Bauerngärten und Streuobstwiesen runden das Gesamtbild ab. Nach herrlichen Kilometern erreichen wir Euskirchen. Teile des alten Stadtmauerrings sind erhalten geblieben. Innerhalb erstreckt sich die Fußgängerzone mit einigen wenigen alten Fachwerkhäusern. Man redet Eifeler Platt, ist freundlich, neugierig und interessiert. Ein Ort wo man gerne absattelt – über Nacht bleibt.

Rheinländer Klischees
Neuer Tag, neues Radelvergnügen. Bereits ein flüchtiger Blick in die Karte verrät uns heute spannende Kilometer bis an die Ufer des Rheins. Zuerst durchradeln wir Palmersheim, dann schiebt sich recht schnell das historische Rheinbach ins Bild. Bereits 762 wurde dies fest in die deutsche Geschichte eingebunden. Die Stadt kam zu Ehren als der fränkische König Pippin mit seiner Frau Bertrada (Eltern von Karl dem Großen) ihre hiesigen Besitzungen der Abtei Prüm übertrugen. Ganz offensichtlich, das erfahren wir auf der weiteren Route, wird die Region von hier bis nach Bergheim landschaftlich von Burgen und der Braunkohle bestimmt. Und dazwischen: liegen Mehlem mit dem wohl schönsten Blick auf den sagenumwobenen Drachenfelsen, Bad Godesberg mit seiner alles dominierten Godesburg und Bonn die ehemalige Hauptstadt.IMG_1241 Ludwig van Beethoven erblickte hier 1770 das Licht der Welt. Zu seinen Ehren schenkte man der Nachwelt nicht nur das Beethovenhaus mit umfangreicher Sammlung, sondern auch die übergroße Bronzestatue auf dem Münsterplatz. Kulturinteressierte werden indes auf die Museumsmeile bummeln oder sich an den Prachtbauten wie dem historischen Rathaus oder dem Poppelsdorfer Schloss erfreuen. Aber zurück zum Radeln. Denn das macht am Rhein besonders Spaß – Berge sind nämlich keine in Sicht. Kurz hinter Bonn erfährt Deutschlands längster Strom Verstärkung durch die Sieg. Das kümmert uns nicht weiter, denn insgeheim sind wir mit unseren Gedanken schon in Köln. Die Rheinmetropole ohne Klischees – undenkbar. Kölsch, Klüngel, Karneval – wohl die ersten Assoziationen, die sich zur Domstadt einstellen. Dass die Stadt darüber hinaus viel mehr zu bieten hat, erfahren wir im Rheinhafen. Dort mögen wir besonders das Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart: Zum einen erhebt sich der Malakoff-Turm, ein Überbleibsel der Rheinuferbefestigung aus dem 19. Jahrhundert. Zum anderen schiebt sich der Bug des Schokoladenmuseums in den Fluss, einem Schiff aus Metall und Glas. Alles überstrahlend jedoch zeigt sich das Meisterwerk gotischer Architektur – der Dom, der wie kein anderes Bauwerk am Rhein die abendländische Kultur verkörpert. 1248 war Baubeginn, dann wurden Jahrhunderte verbummelt und endlich 1880 vollendet – seitdem haben die Kölner das größte deutsche Gotteshaus und ein über die Grenzen hinaus bekanntes Besuchermagnet.IMG_4898 Weiter geht’s rheinabwärts über Wiesdorf mit seiner sehenswerten Doktorburg. Rechter Hand, in Höhe von Monheim weitet sich das Land und macht Platz für eine wunderbare Seenlandschaft, die in den Sommermonaten zum Baden einlädt. Schon bald ist Benrath erreicht. Im hübschen Park des gleichnamigen Lustschlosses legen wir eine ausgiebige Rast ein. Wieder aufnahmefähig steuern wir unsere Räder jetzt nach Düsseldorf. Da führt kein Weg an der Kö vorbei, also der Königsallee, die zu den feinsten Flaniermeilen in Deutschland gezählt werden darf. Dort sitzt man entspannt in Cafés, nippt vornehm am Espresso – und abends, da sucht man seinen Spaß in der Altstadt. Streift durch die verwinkelten Gassen, wo ein buntes, internationales Gewusel einhergeht und das Altbier besonders schmeckt. Wir sind in der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens. Ein Zentrum von Wirtschaft und Kultur. Nicht weit entfernt lebten einst die Neandertaler – eine der ersten Menschen…IMG_3483IMG_1458

Industrielandschaft im Wandel…
Nach Düsseldorf folgt Duisburg. Es geht mitten hinein in das industrielle Erbe des Bergbaus. Dort wo einst Schimanski in allseits grauer Tristesse die schweren Jungs durchs Revier jagte, treffen wir heute auf eine Region im Wandel. Der Landschaftspark Nord ist ein Paradebeispiel der Imagepflege. Ein gutes Zeichen dafür, wie eine Industriebrache zum Freizeiteldorado umgewandelt werden kann. Die Menschen erfreuen sich an den weitläufigen Grünflächen, der prächtigen Industriekultur und dass mittlerweile hier der Himmel genauso blau ist wie anderswo auch. Und an schlechten Tagen, da zieht es die Duisburger in die Innenstadt. Ein breites kulturelles Angebot wartet dort auf Groß und Klein. Wir bewegen uns durch die Altstadt, überqueren die Ruhr, die mit dem „H“ in der Mitte, beäugen Europas größten Binnenhafen und fahren in gemütlicher Dreisamkeit auf Rheinberg zu. An die ehemalige Zollstation der Kölner Erzbischöfe erinnert hier nur noch der Stumpf des einst mächtigen Zollturms. Ein paar Schleifen weiter erreichen wir dann auch schon Wesel, eine wichtige Handelsstadt und Umschlagplatz für das Münsterland. Hier verlassen wir den Rhein, schwenken nach rechts und radeln in Sichtweite zur Lippe landeinwärts.IMG_3694 Schnell ist es sehr ruhig um uns, die herrlichen Lippeauen breiten sich vor uns aus, immer wieder tauchen wir in dichten, Schatten spendenden Mischwald ein. Kleine Ortschaften fliegen an uns vorüber bis wir nach einer Radelstunde Dorsten erreichen. Das liegt am Übergang vom südlichen Münsterland zum nördlichen Ruhrgebiet. Gemütlich, hübsch, entspannt – Adjektive, die wir spontan mit Dorsten verbinden. Kulturgüter gibt’s auch reichlich: Neben der schönen Altstadt wären dort Schloss Lembeck, die Karmelkapelle, Landgut Haus Hagenbeck und die Tüshaus-Mühle zu nennen. Schier endlos scheinen die Felder und Wiesenlandschaften. Vereinzelt treffen wir auf kleine Gruppen mit Radfahrern, die wie wir die herrlichen Radfahrbedingungen genießen…

Himmlicher Frieden…
Mittlerweile zeigt der Tacho einen Gesamtkilometerstand von 400 an. Uns kommt es gar nicht so vor, als dass wir schon eine so große Strecke bewältigt haben. Grund sind die wunderbar kurzweiligen Etappen ab Aachen, mit einer gelungenen Mischung aus Kultur und Geschichte. Obwohl es heute regnet, die Nebelschwaden bis zum Boden hinunterhängen genießen wir den Aufenthalt in Haltern am See.IMG_3664 Und dass der Ort an der Lippe strategisch gut gelegen ist wussten auch schon die Römer. Dessen Engagement mit der Bronzeskulptur „Der gescheiterte Varus“ am Siebenteufelsturm daran erinnert. Die Ziegel roten Häuserfassaden führen uns auf den Hauptplatz vor der mächtigen im neugotischen Stil gebauten St. Sixtus-Kirche. Von hier ist es auch gar nicht weit an die Ufer vom See. Der versprüht ein maritimes Flair in dem das Element Wasser stille Erholung für Paddler, Schwimmer und Segler verspricht – und das inmitten herrlicher Naturlandschaften mit den dunklen Wäldern der Hohen Mark. Die begleiten uns auch vorerst weiter auf dem Weg nach Münster. Lüdinghausen liegt auf dem Weg, Heimat von gleich drei pittoresken Wasserburgen, die sich jeweils mit einer Gräftenanlage, also mit einem Teich, umgebenen. Überhaupt ist auch diese Ecke Deutschlands reich an Burgen gesegnet, wie auch Davensberg mit gleichnamigem Bollwerk beweist. Allerdings rühren diese Hingucker nicht an Münster, der Stadt, die gemeinsam mit Osnabrück die Klammer des Westfälischen Friedens bildete.IMG_0015IMG_2063Aber dazu später! Zuerst radeln wir geschwind nach Telgte. Jedes Jahr zieht das kunterbunte Bild der Telgter „Montogolfiade“ die Zuschauer in den Bann, wenn unzählige Heißluftballons sich im Wettstreit in den Himmel heben. Irdischer geht’s hingegen im Heimatmuseum zu, dort kann man das berühmte Hungertuch bewundern. Noch fehlen Orte wie Ostbevern, wo wir das Flüsschen Bever über die dreibogige Nepumukbrücke von 1754 überqueren. Die weist uns den Weg ins benachbarte Lienen, das zu jedem Frühjahr seine umgebende Landschaften in ein grandioses Kischblütenmeer verwandelt. Dem Ziel sehr nahe treten wir kräftig in die Pedale und erreichen alsbald das historische Osnabrück. Hier, wie auch in Münster, wurden im Jahre 1648 jene Friedensverträge beschlossen, mit denen der Dreißigjährige Krieg zu Ende ging, der ganz Deutschland in ein Schlachtfeld der Völker verwandelte.

 

Beide Städte schmücken sich bis heute mit einem Friedenssaal, indem europäischen Fürsten über das Kriegsende verhandelten. Aber wieso in gleich zwei dicht beieinander liegenden Städten? Münster war katholisch, Osnabrück reformiert. So wurden die Verhandlungen streng nach Konfessionen getrennt. Irgendwann fanden es die Parteien doch für notwendig sich an einem Tisch zusammenzusetzen – dazu wählte man die Mitte in Lengerich. Nach unterzeichnen der Verträge in Münster wurden diese dann gerechterweise von der Treppe des Rathauses in Osnabrück ausgerufen. Überhaupt bietet dieser Ort einen wunderbaren zentralen Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden. In Sichtweite erhebt sich der mächtige Dom, kleine schmucke Cafés liegen auf dem Weg dahin. IMG_5281Hier lassen wir so richtig die Beine baumeln. Erwartungsvoll blicken wir auf den zweiten Teil unserer Radreise der D7 Pilgerroute von Osnabrück bis in den protestantischen Norden nach Flensburg…

Infopaket – Radreise D-Route 7, Teil 1 Von Aachen nach Osnabrück

Anreise

Bahn: Aachen ist im Schienennetz des Dreiländerecks mit den Niederlanden und Belgien ein Verkehrsknotenpunkt. Züge fahren mehrmals täglich aus allen Himmelsrichtungen im Zwei-Stunden-Takt den Ausgangspunkt an.

Auto: Über die A4, A44, ist Aachen einfach zu erreichen. Von Brüssel ca. 1,5 Std., von Düsseldorf 1 Std. Die Seite http://parkinfo.aachen.de/ enthält alle wichtigen Infos und Preise für Kurz- und Langzeitparker.

Reiseführer & Karten (für weitere Infos Foto anklicken)(Werbung)

Route

1 Aachen – Euskirchen
Aachen – Burtscheid – Kornelimünster – Vicht – Helenaruh – Kleinhau – Untermaubach – Heimbach – Kommern – Euskirchen ca. 91 km

2 Euskirchen – Köln
Euskirchen – Palmersheim – Rheinbach – Meckenheim – Berkum – Villip –
Mehlem – Bad Godesberg – Bonn – Bergheim – Köln ca. 88 km

3 Köln – Düsseldorf
Köln – Wiesdorf – Monheim – Benrath – Bilk – Düsseldorf ca. 57 km

4 Düsseldorf – Wesel
Düsseldorf – Stockum – Kaiserwerth – Duisburg – Ruhrort – Orsoyerberg –
Rheinberg – Wesel ca. 74 km

5 Wesel – Haltern am See
Wesel – Dorsten – Hervest – Lippramsdorf – Haltern am See ca. 54 km

6 Haltern am See – Münster
Haltern am See – Ahsen – Olfen – Abt-Giesenkamp – Lüdinghausen – Ascheberg – Davensberg – Wilbrenning – Mecklenbeck – Münster ca. 83 km

7 Münster – Osnabrück
Münster – Telgte – West/Ostbevern – Kattenvenne – Lienen – Am Urberge – Holzhausen – Sutthausen – Osnabrück ca. 77 km

Gesamtstrecke: ca. 524 km

Was gibt’s zu entdecken:

Aachen: Aachener Dom, Domschatzkammer mit Karlsbüste, Historisches Rathaus, Elisenbrunnen, Couven Museum, Hühnerdieb, Carolus Therme; Burtscheid: Marktbrunnen mit heißem Thermalwasser; Kornelimünster: Reichsabtei; Kommern: Freilichtmuseum; Euskirchen: Industriemuseum, Stadtmuseum, Marktplatz, zahlreiche Wasserburgen im Stadtgebiet; Rheinbach: Fachwerkbauten, Pfarrkirche St. Martin; Villip: Alte Mühle, Marienkapelle; Mehlem: Rheinpromenade mit Drachenfelsblick; Bad Godesberg: Godesburg, Redoute; Bonn: Altes Rathaus, Beethoven-Haus, Universität, Museumsmeile, Münsterbasilika u.v.m.; Köln: Rhein-Dampfschifffahrten, Dom St. Peter u. Maria, Schokoladenmuseum u.v.m.; Wiesdorf: Doktorsburg; Benrath: Schloss & Park Benrath; Düsseldorf: Königsallee, Altstadt, Rheinuferpromenade, Düsseldorfer Skyline u.v.m.; Duisburg: Lagerhäuser im Hafen, Zoo, Museum Küppersmühle, Stadttheater, Landschaftspark; Wesel: Willibrordi Dom, Lutherhaus, Historisches Rathaus, Klever-Tor-Fries; Dorsten: Schloss Lembeck, Jüdisches Museum; Haltern am See: „Der Gescheiterte Varus“, Altstadt mit Dom und Marktbrunnen, Seenlandschaft; Lüdinghausen: Wasserburg Lüdinghausen, Burg Vischering, Borgmühle; Davensberg: Burg Davensberg, Haus Byink; Münster: Prinzmarkt, Lambertikirche, Historisches Rathaus; Osnabrück: Ledenhof, Waterloo-Tor, Rathaus des Westfälischen Friedens, Dom mit Diözesanmuseum, Katharinenkirche, Marktplatz mit Giebelbauten, Haus Walhalla.

Weitere Infos

Tourismusverband Osnabrücker Land e.V.
Tel.: (0541) 323 – 4566
www.osnabruecker-land.de

Aachen Tourist Service e.V.
Tel.: (0241) 180 29 – 41
www.aachen-tourist.de

Deutscher Tourismusverband Service,
Tel.: (030) 856 – 215 – 0,
www.radnetz-deutschland.de

Streckencharakter & Beschilderung

Die Pilgerroute D7 – Teil 1 ist einheitlich und durchgängig beschildert. Überwiegend verläuft die Route dabei auf asphaltierten Rad- und Wirtschaftswegen. Allein das Streckenprofil verlangt ein gewisses Maß an Kondition. Von Aachen nach Osnabrück sind dabei rund 3000 Hm zu bewältigen, wobei die erste Etappe nach Euskirchen die größte Herausforderung an Steigungen beschreibt.

Übernachtungsempfehlung

Aachen: Hotel Mercure am Dom, Tel.: (0241) 18010, www.mercure.com

Euskirchen: Hotel Rothkopf, Tel.: (02251) 55611, www.rothkopf.de

Köln: Hotel Alt Rodenkirchen, Tel.: (0221) 352927), www.alt-rodenkirchen.de

Düsseldorf: Pension Nocken, Tel.: (0211) 707000, randel-nocken@web.de

Wesel: Hotel Haus Erika, Tel.: (0281) 460679, www.hauserika-wesel.de

Haltern am See: Hotel Haus Teltrop, Tel.: (02360) 99920, www.haus-teltrop.de

Münster: Hotel Überwasserhof, Tel.: (0251) 41770, www.ueberwasserhof.de

Osnabrück: Hotel Steigenberger Remarque, Tel.: (0541) 6096-604, www.osnabrueck.steigenberger.com

FacebooktwitterredditpinterestlinkedinmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedinmail
FacebooktwitterlinkedinrssyoutubeFacebooktwitterlinkedinrssyoutube

3 Comments on “Radreise Pilgerroute D7 – Teil 1 von Aachen nach Osnabrück

  1. Hallo

    Ich bin auf der Suche nach Kartenmaterial für den Streckenteil Aachen Osnabrück der Pilgerroute D7-> leider ist auf Ihrer homepage unter:

    https://klaus-herzmann.de/2014/07/radreise-pilgerroute-d7-teil1-von-aachen-nach-osnabrueck/
    Reiseführer & Karten (für weitere Infos Foto anklicken)

    -> kein Photo zum Anklicken -> Können Sie mir bitte mitteilen welche Karten Sie für den obengenannten Streckenabteil benutzt haben?

    Vielen Dank

    Mit freunlichen Grüssen

    Tessy

    • Hallo Frau Fautsch,

      danke für Ihre Mail. Gerade habe ich die 4 verfügbaren Karten erneut hochgeladen, mit dem gleichen Ergebniss, dass nur kleine Karten – also nicht das exakte Cover angezeigt wird. Die wurden/ werden nicht -so wie üblich richtig dargestellt. Aaaaaaaber Sie können einfach auf jede der 4 Minikarten klicken und sie komen automatisch und dann richtig dargestellt direkt auf die Amazon Seite und der Landkarte! Viel Spass auf der tollen Tour wünscht Ihnen der Klaus

  2. Hallo Herr Herzmann,

    gibt es auch schon Bericht zum zweiten Teil? Mich hat diese Beschreibung so fasziniert(ich komme gebürtig aus der Nähe von Aachen und lebe seit ein paar Jahren in Niedersachsen), dass ich auch gerne dort radeln möchte, aber in Flensburg starten.
    Danke für eine kurze Antwort.
    Moni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.