Drei-Flüsse-Tour, Rundkurs an Rhein, Erft und Ahr

IMG_1309 Drei-Flüsse-Tour, Rundkurs an Rhein, Erft und Ahr Flussradwandern ist ein Erlebnis der gemütlichen Art: Unsere Rundtour verquickt Rhein, Erft und Ahr und berührt deshalb pulsierende Metropolen genauso wie alte Schlösser. Dort, wo sich Vater Rhein behäbig an den Ufern am Rande der Eifel reibt liegt Bonn, die ehemalige Bundeshauptstadt. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Ludwig van Beethoven, – daran kommt auch kein Bonnbesucher wirklich vorbei. Das beweist das beliebte Fotomotiv der Bronzestatue auf dem Münsterplatz, aber auch das prächtige Geburtshaus, das Einblicke in das Leben des Meisterkomponisten gewährt. Daneben festigen viele andere Sehenswürdigkeiten den Ruf der Kultur-Hauptstadt. Geschickt verbindet sie architektonisches Erbe aus 2000jähriger Geschichte – von römischen Relikten über das Poppelsdorfer Schloss samt Botanischem Garten oder dem Rokoko Rathaus bis hin zur spätromanischen Münsterbasilika. Die fünf Häuser der Museumsmeile entlang der Magistrale ziehen daneben mit hochkarätigen Ausstellungen jährlich internationales Publikum in den Bann. Bonn besitzt viele Facetten. Diese alle zu erleben haben wir gleich zweimal die Gelegenheit. Direkt zum Anfang und zum gutem Schluss…

Rheinschätze

Entlang der Promenade verlassen wir Bonn auf dem Rheinradweg gen Süden. Bad Godesberg liegt dabei auf unserem Weg, bekrönt von der prächtigen Godesburg. Und darunter, da ducken sich hinter altem Baumbestand die Villen in parkähnlichen Anlagen. Schön, zügig und anstrengungsfrei Radfahren ist es am unteren Mittelrhein. Wären da nicht unentwegt prägnante Wegmarken die zum Stopp animieren. Rolandseck ist nur einer von vielen und schmückt sich mit dem bekannten Rolandsbogen sowie dem Arp Museum im alten Bahnhof. Rheinaufwärts lauert schon Königswinter, allerdings auf der anderen Uferseite gelegen. Das verkörpert mit dem berühmten Drachenfelsen ein Stück deutscher Rheinromantik. Fans von altmodischen Vergnügungen bietet die ältesten Zahnradbahn Deutschlands ein gemütliches Gipfelerlebnis. IMG_1205IMG_1188 IMG_1258

Der kilometerweite Panoramablick ins Siebengebirge ist überwältigend. Hier finden auch die Ruine Burg Drachenfels und das Schloss Drachenburg ihren Platz. Letztere ist die jüngste Burg am Rhein. 1882 von einem Bonner Börsenanalysten als Traumhaus errichtet, war es schon Hotel, Genesungsheim und Jungeninternat. Heute befindet sich im oberen Turm des Schlosses eine Suite in der man fürstlich logieren kann. Weiter rollen wir entlang ausgedehnten Schleifen wo ein Angler sich mit seinem Fang beschäftigt zeigt. Und gegenüber liegt die Promenade von Unkel. Die gehört zu den schönsten ihrer Art und soll einst Altkanzler Willy Brandt dazu bewogen haben, den Ort als Altersruhesitz zu wählen. Nirgendwo sonst erheben sich die Weinberge im nördlichen Rheinland-Pfalz derartig steil wie hier. Die Lage ist Garant für die weinfruchtigen Trauben des Riesling und Chardonnay. Nächstes Etappenziel Remagen. Düster ragen dort die schwarzen Brückenstümpfe der Remagener Brücke aus dem Ufergras empor und mahnen ein unrühmliches Kapitel deutscher Geschichte an. Infos gibt es im Friedensmuseum im rechten Pfeiler. Schon weithin haben wir die eigenwillige Bauform der Apollinariskirche bewundert. Dazu stapfen wir tapfer den steilen Stationenweg hinauf und stehen auf der Kanzel vor dem Gotteshaus. Bei dem Anblick der vielen Bierzelt-Garnituren und Sonnenschirmen schauen wir verdutzt drein. Und ehe wir uns versehen werden wir auch schon von einer Ordensschwester aufgefordert Platz zu nehmen. „Heute ist Pilgertag“, sagt Sie lächelnd, „was bedeutet: Stärkung der Wanderer und Radfahrer mit Linsensuppe, Mettwurst, kühlen Getränken, Kaffee & Kuchen“. IMG_3126Nebenbei rechtfertigt alleine die wunderbare Aussicht den kurzen Abstecher – aber inklusive kulinarischem Verwöhnmoment natürlich kaum zu Toppen. Bei der Frage nach der Rechnung deutet man nur auf die Spendenbox. „So wie jeder kann“, sagt man uns, bevor wir weiterziehen. Auf der Hauptroute trennen uns nur wenige Pedalumdrehungen zum Abzweig ins liebliche Ahrtal. Wer Lust verspürt vorher noch das bunte Linz zu besuchen, der nimmt in Kripp die Fähre und wird von den mittelalterlichen engen Gassen und hübschen Fachwerkensemble bestimmt angetan sein. Uns zieht es hingegen direkt an den nächsten Fluss, der gemessen an seiner Länge von rund 80 Kilometern überproportional viel an Überraschungen verspricht…

 

Das Ahrtal – eine Begegnung

Die Eifel ist reich an landschaftlich reizvollen Flusslandschaften. Neben der Rur und Kyll sind es vor allem das von steilen Felswänden umrahmte Ahrtal, das die Besucher anzieht. Uriger und weniger bekannt sind der Oberlauf und die Quelle in Blankenheim, wo die Ahr ans Tageslicht tritt. Sinzig ist der erste Anlaufpunkt und wurde früher mehrfach von Friedrich Barbarossa besucht. Der gut ausgebaute Radweg steigt nun leicht an, begleitet durch Felder und Wiesenlandschaften mitten hinein ins Zentrum des Ahrtales.IMG_4217IMG_1309 Bad Neuenahr liegt  eingebettet in die Weinberge und Wälder der Region und hat viel zu bieten. Geprägt von der Architektur der Gründerzeit – allem voran dem wunderschönen Thermalbadehaus und dem Kurpark – schlängelt sich mittendurch das Flüsschen und verleiht der Stadt so eine entspannte harmonische Atmosphäre. Bekannt wurde der Ort durch seine heißen Quellen, die bereits 250 n. Chr. badefreudige Römer anlockten. Die Sandalenträger brachten auch gleich die ersten Weinreben mit, die bis heute an den Hängen den von Kennern geschätzten Weiß- und Rotwein liefern. Bis Altenahr durchzieht der Fluss nun ein breites Tal und pendelt in vielen eigenwilligen Schlingen hin und her. Dazwischen liegt das mittelalterliche Ahrweiler mit Wallgraben und vier Stadttoren. Der Ort der ins 13. Jh. zurückblicken darf bietet eine Fülle an Attraktionen wie romantische Fachwerkensemble und die St. Laurentiuskirche, übrigens die älteste Hallenkirche im Rheinland. Geheimnisvoll dagegen mutet der ehemalige Regierungsbunker an, der seit einigen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich ist. Unter größter Geheimhaltung und dem Decknamen „Dienststelle Marienthal“ wurde von 1960 bis 1972 der Regierungsbunker und Ausweichsitz der Staatsmacht gebaut. Der Bunker war Zeit seines Bestehens mit der Aura des Geheimnisvollen umgeben. Erstaunliche Gerüchte machten die Runde, so war von einem unterirdischen Luxuskaufhaus oder gar von einem Bordell die Rede. Das Geheimnis unter den Weinbergen lüftete sich 1997 nach dem Beschluss der Aufgabe der Anlage. Nach Abflauen der vom Osten drohenden atomaren Einschüchterung ebenso der Umzug nach Berlin ließen das Objekt an Bedeutung verlieren. Die verbleibenden Kilometer nach Altenahr erradeln wir schnell. Hier punktet die Burgruine Are mit grandiosem Rundumblick. Immer deutlicher zeigt sich das unverwechselbare Landschaftsprofil der Eifel. Es geht bergan. Dabei liegen Ortschaften auf dem Weg mit Namen wie: Ahrbrück, Hönnigen, Liers und Dümpelfeld. Glatte Asphaltbahnen und befestigte Waldwege gehen hier Hand in Hand. Nur noch wenige Radreisende sind auf dem steigungsreichsten Abschnitt unterwegs. Dort wo uns der Wald wieder freigibt liegt nach stattlichen 600 Meter Höhendifferenz vom Rhein das Idyll Blankenheim. Ein malerischer Burgort mit Flair. Verwinkelte Gassen und wundervolles Fachwerk laden zum Schlendern durch den historischen Stadtkern ein. Die Ahrquelle, die im Keller eines Fachwerkhauses entspringt, ist Mittelpunkt und Wahrzeichen der Ahrgemeinde. Gespannt blicken wir schon auf Fluss Nummer Drei und die damit verbundenen Eindrücke… Renaissance, Barock und Tagebau Die Erft entspringt in der Nordeifel. IMG_4240Genauer gesagt in Holzmühlheim, da sprudelt sie munter hervor und bahnt sich alsdann ihren Weg parallel zum Rhein bis hin zur Niederrheinischen Bucht. Hügelig erfahren wir die Landschaft, durchzogen von großen Waldgebieten mit abgelegenen schmucken Dörfern. Städtisch wird es erst wieder in Bad Münstereifel. Der beliebte Kurort ist für seine vielen Brücken und Fachwerkbauten bekannt. Dabei punktet besonders Haus Windeck aus 1644, das gleichzeitig zu den schönsten im Rheinland zählt. Berühmtester Sohn der Gemeinde – so viel Zeit muss sein – ist der pommesblonde Sängerbarde Heino.

Verborgene Burgen und Schlösser

Das Tal weitet sich jetzt. Die steilen Hänge weichen Feldern und Wiesen durch die es im Zickzackkurs nach Euskirchen geht. Eine sympathische Einkaufstadt mit netten Menschen. Wer allerdings nach touristischen Höhepunkten sucht wird abgesehen vom historischen Markplatz enttäuscht sein. Dafür versprechen die nächsten beiden Etappen Kulturgenuss pur. Denn die Region ist die Wasserburgen reichste ihrer Art in Europa. Viele der alten Burgen, Schlösser und Herrenhäusern sind im Laufe der Jahrhunderte der Nachwelt verloren gegangen. Dennoch ist eine große Zahl erhalten geblieben. Sie sind häufig kaum sichtbar, zwischen Bäumen und Parkanlagen verborgen.IMG_1427 Burg Külseggen in Weilerswist ist ein schönes Beispiel dafür. Dem steht Schloss Gymnich in Erfstadt um nichts nach, das unter wechselnden Besitzern auch der Kelly Familie ein Zuhause bot. Mittlerweile hat sich die Erft zu beachtlicher Breite gemausert. Kerpen liegt am Wegesrand, wir fahren nicht gleich weiter, sondern bleiben über Nacht. Dass es Gastronomen gibt, die ihr Handwerk verstehen und wissen was Radfahrer nach einem Tag im Sattel mögen, beweist das Park Hotel. Kerpen ist Geburtsstadt gleich zwei berühmter Männer: Adolf Kolping in dessen Geburtshaus der Besucher einen Einblick in das Leben des sozial engagierten Priesters erhält und Michael Schuhmacher, der mehrfache Weltmeister. Wer gerne für ein paar flotte Runden zwei gegen vier Räder tauschen möchte ist im Schuhmacher Kartcenter bestimmt gut aufgehoben. Setzen wir die Fahrt fort spürt man ungewollt die Dominanz des Braunkohleabbaus der Region und die damit verbundene menschliche Aneignung der Natur. Schaufelradbagger von fast 100 Meter Höhe und annähernd 230 Metern Länge, kaum weniger gigantische Fließbänder zur Abraumbeseitigung fressen sich durch die Landschaft. Bei aller Fragwürdigkeit für die Umwelt faszinieren die riesigen Mondlandschaften und rekultivierten Landschaften. Über Bergheim mit Schloss Paffendorf plus angeschlossenem Braunkohle-Infocenter radeln wir auf Bedburg zu. Hier picknicken wir ausgiebig am Wasserschloss aus dem 14. Jh. um gestärkt die verbleibenden Kilometer nach Neuss an die Erftmündung zu erradeln.

Kraftwerkstadt Grevenbroich

Die durch Kraftwerke bekannte Industriestadt liegt auf unserer Route. Der Normalfall: Man unterquert die Eisenbahnbrücke umfährt das Werk und gelangt in das Zentrum. Die Route wird heute allerdings von zwei sonnenbankgebräunten Muskelprotzen in Orange unterbrochen – nur Arbeiter sind keine zu sehen. Wir folgen der Aufforderung zur Umfahrung, die leider keine ist und uns 20 Minuten später zu besagten Platz zurückführt. Mittlerweile sind rund zehn weitere Tourenradler mit dem gleichen Problem vor Ort – die Stimmung ist gereizt. Richtige Umfahrung Fehlanzeige! Gemeinsam kurven wir herum, stemmen die Räder über eine steile Treppe auf die Bundesstrasse. Dort werden wir prompt angepöbelt, was wir denn dort machen würden. Irgendwo im Zentrum – auch hier fehlt die Wegweisung – bitten wir jemanden um Auskunft. Erneut werden wir falsch beraten und zu allem Überfluss fällt ein Betrunkener an der Ampel noch über Tochter Laura – mittags um zwei. Erst der Blick in die Karte schafft Abhilfe und wir fliehen so schnell wir können. Da ist Neuss schon ganz anders. An der Mündung in den Rhein trennen wir uns von der Erft, die hier den Kreis der Flussradwege schließt. Hier gibt es einiges zu erleben: Die Museumsinsel Hombroich mit atemberaubenden Landschaftspark ist ein schönes Beispiel. IMG_1415IMG_1294
Oder ein Ausflug in das benachbarte Düsseldorf, die geschäftig Schöne. Eine Hochburg des Geistes und der schönen Künste – wie gesagt, alles ganz anders als Grevenbroich. Wir sind am Niederrhein. Nach mystischen Überlieferungen soll hier einmal der Garten Eden gewesen sein. Ein landschaftliches Paradies, zwar ein wenig karg aber reizvoll. Ein kleines Stück von jenem Garten ist trotz wechselhafter Geschichte erhalten geblieben: Schläfrige Dörfer mit niedrigen Kirchtürmen, eingebettet in Äcker und Wiesenlandschaften mit schmalen Flussläufen. Die Städte am Niederrhein haben unterschiedliche Gesichter, wie die Menschen auch. Himmel und Erde wird gern am Niederrhein gegessen, allerdings nicht süß sondern deftig. Die Blutwurst wird gebraten, Äpfel und Kartoffel gemeinsam gekocht. Zutaten sind Zwiebel und Speck. Oder der Rheinische Sauerbraten mit Klößen und Apfelrotkraut – göttlich. Zwei eigenwillige Schleifen Rheinaufwärts liegt Zons, das sich mit der Festungsanlage den Ruf des „Rheinischen Rothenburg“ erworben hat. Flache Kilometer tragen uns in das nahe gelegene Dormagen, wo die ehemalige Abtei Knechtsteden sowie die Klosterkirche aus dem 12. Jh. Aufmerksamkeit verdient. Rechtsrheinisch liegt das historische Monheim, ebenso Leverkusen, der größte Pillendreher am Rhein.

Gespräche bei einem Glas KölschIMG_3474

Aber was wäre der größte Strom Deutschlands ohne Köln? Hier zeigt sich mit dem Dom Gotik in ihrer Bestform. Das Meisterwerk abendländischer Kultur war bis1884 das höchste Gebäude der Welt. Seitdem haben die Kölner das größte deutsche Gotteshaus und ein Besuchermagnet sondergleichen. Das Innere birgt Schätze von besonderem Rang – was der Schrein der heiligen drei Könige nur unterstreicht. Ein Prunkstück niederländischer Goldschmiedekunst aus dem 12./13. Jh. Und drum herum: Sehenswürdigkeiten en masse und Menschen, die wenig Anlaufzeit benötigen, um mit Besuchern bei einem Glas Kölsch ins Gespräch zu kommen. Schwerlich müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass das Ende unserer Radreise bevorsteht. Der beeindruckende Industriestandort Wesseling liegt noch auf dem Weg nach Bonn. Ansonsten sind die letzten Kilometer gewohnt flach und führen zügig in die ehemalige Bundeshauptstadt. Hier bleiben wir nochmals über Nacht, nutzen erneut die Gelegenheit zum Entdecken und beschließen bei Rheinisch Kulinarischem im urigen Sudhaus auf dem Friedensplatz das Ende unserer 3-Flüsse-Tour.

Infopaket – Radreise Drei-Flüsse-Tour

Anreise Bahn:
Bonn ist ein Eisenbahnknotenpunkt im Süden Nordrhein-Westfalens, Züge fahren mehrmals täglich von/nach Hamburg, München, Aachen und Leipzig.

Auto:
Da es sich bei der 3-Flüsse-Tour um einen Rundkurs handelt, ist die Anreise mit dem eigenen PKW eine gute Option. Bonn liegt direkt an der A 59, A 555, A 562, A 565 und B9 und ist bestens erreichbar.

Info Parken:
www.bonn-city.de. Z. B. Stiftsgarage für 38,50 € die Woche, Tel.: 0228 – 634814, www.stiftsgarage.de

Reiseführer & Karten (für weitere Infos Foto anklicken)(Werbung)

Route

1  Bonn – Rolandeck – Remagen – Sinzig – Bad Neuenahr-Ahrweiler ca. 40 km
2 Bad Neuenahr-Ahrweiler – Altenahr – Ahrbrück – Blankenheim ca. 66 km
3 Blankenheim – Nettersheim – Holzmülheim – Schönau – Bad Münstereifel – Euskirchen – Weilerswist – Erftstadt – Kerpen ca. 80 km
4 Kerpen – Bergheim – Bedburg – Grevenbroich – Gnadental – Neuss (Düsseldorf) ca. 80 km
5 Neuss – Dormagen – Leverkusen – Köln – Wesseling – Bonn ca. 80 km

Gesamtstrecke: ca. 346 km

Was gibt’ zu entdecken:

Bonn: Beethoven-Haus, Universität, Altes Rathaus, Museumsmeile, Münsterbasilika, Godesburg, u.v.m.;Rolandseck: Rolandsbogen, Arp Museum im alten Bahnhof (Optional: Rheinüberquerung via Fähre – Besuch Drachenfels); Remagen: Historische Überreste der Brücke von Remagen+Museum, Apollinariskirche; Sinzig: Schloss & Schlosspark mit Barbarossadenkmal; Bad Neuenahr: Ahr Thermen, Winzermuseum, Spielbank, Altes Thermal Badehaus, Kurpark; Ahrweiler: Historische Altstadt, Marktplatz, Kloster Calvarienberg, ehem. Regierungsbunker; Altenahr: Burgruine Are, Weinverkostung ; Blankenheim: Ahrquelle, Pfarrkirche, Historischer Ortskern, Eifelmuseum; Netterheim: Ahekapelle; Holzmülheim: Erftquelle ; Bad Münstereifel: Historischer Stadtkern mit Stadtmauer, Apotheker Museum, Stadttore, Rathaus, Stiftskirche; Euskirchen: Industriemuseum, Stadtmuseum, Marktplatz, zahlreiche Wasserburgen im Stadtgebiet; Weilerswist: Burg Kühlseggen, Druckmuseum Erftstadt: Schloss Gymnich, Gymnicher Mühle mit Falknerei; Brühl: Altstadtkern, Burg Konradsheim; Kerpen: Michael Schuhmacher Kartcenter, Schloss Loersfeld, Horremer Mühle; Bergheim: Tagebau Hambach, Schloss Pfaffendorf; Bedburg: Schloss Bedburg, mittelalterlicher Stadtkern; Grevenbroich: Schloss Hülchrath, Kloster Langwaden, Altes Schloss; Neuss: Museum Insel Hombroich, Obertor, Christuskirche Düsseldorf: Schloss Benrath, Königsallee, Rheinuferpromenade, Düsseldorfer Skyline u.v.m., Dormagen: Zollfeste Zons, Kloster Knechtsteben; Leverkusen: Villa Römer, Japanischer Garten; Köln: Dom St. Peter u. Maria, Rhein-Dampfschifffahrten, Schokoladenmuseum u.v.m.

Weitere Infos

Tourismus & Congress GmbH Bonn Tel. (0) 228 – 91 04 1 – 0 www.bonn-region.de

Ahrtal-Tourismus e.V. Tel. (0) 26 41 / 91 71 -0 www.ahrtal.de

Nordeifel Tourismus GmbH Tel. (0) 24 41-99 45 7-0 www.nordeifel-tourismus.de

Streckencharakter & Beschilderung

Die 3-Flüsse-Tour an Rhein, Ahr und Erft ist „nicht“ einheitlich beschildert. Vom Start- und Zielpunkt Bonn bis nach Sinzig orientiert man sich anfangs an den Radwegeschildern „Rheinradweg“. Von Sinzig nach Blankenheim folgt man der Beschilderung „Ahrtal-Radweg“. Von Blankenheim nach Neuss weisen die Schilder „Erft-Radweg“ die Richtung, bevor es von Neuss den Rhein aufwärts zurück nach Bonn geht. Überwiegend verläuft die Route auf asphaltierten Radwegen, an Ahr und Erft sind einige kurze Passagen auf Wald- und Wiesenwegen zu beradeln. Wobei an der Erft mehrfach verkehrsreiche Straßen zu überqueren sind. Von Bad Neuenahr-Ahrweiler bis nach Blankenheim, ebenso an der Erft ist mit einigen Steigungen zu rechnen.

Übernachtungsempfehlung

Hotel Deutsches Haus, 53111 Bonn, Tel.: 0228 – 633777, www.deutscheshaus-bonn.de

Hotel Ahrbella, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641 – 7500-0, www.ahrbella.de

Hotel Kölner Hof, 53945 Blankenheim, Tel.: 02449 – 9196, www.hotel-koelner-hof.de

Park Hotel, 50170 Kerpen, Tel.: 02273 – 98580, www.parkhotel-kerpen.de

Hotel Mercure, 41469 Neuss, Tel.: 02131 – 1380, www.mercure.com

Hotel Aigner, 53111 Bonn, Tel.: 0228 – 604060 www.hotel-aigner.de

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Ein Kommentar zu “Drei-Flüsse-Tour, Rundkurs an Rhein, Erft und Ahr
  1. Bettina Schmidt sagt:

    Hallöchen!
    Wow, ein super schöner Blog-Bericht. Das macht wirklich Lust zum Nachradeln 🙂 Auf unserem neuen Blog für die Region Bonn ist auch schon ein Radbericht erschienen, http://blog.bonn-region.de/aktiv/fahrradtour, wir werden den tollen Bericht auch dort verlinken.

    Viele Grüße aus Bonn!
    Bettina Schmidt

1 Pings/Trackbacks für "Drei-Flüsse-Tour, Rundkurs an Rhein, Erft und Ahr"
  1. […] Und unser Super-Tipp für radelfreudige: Die Drei-Flüsse-Tour. Wasserburgen, Weinberge, Wälder und Wiesen säumen die Radwege dieser schönen Route, die den Rhein mit der Ahr und der Sieg verbindet und dabei völlig unterschiedliche Landschaftserlebnisse vermittelt.  Hier ein toller Bericht dazu. […]

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