Werratal-Radweg

IMG_0445Ein Wechselspiel aus urwüchsiger Natur, kulturhistorischen Stätten, verträumten Dörfern und mächtigen Burgen machen das Werratal so einmalig. Im Geografischen Zentrum Deutschlands gelegen erwartet den Besucher ein abwechslungsreiches Wegenetz das Radlerherzen höher schlagen lässt.„Herrlich, herrlich“, diese zwei Worte soll Goethe ausgerufen haben, um sein Empfinden beim ersten Anblick der immergrünen Gipfel des Thüringer Waldes auszudrücken. Sagenumwobene Wälder, geheimnisvolle Pfade – die Werra hat sich diesen besonders reizvollen Abschnitt des Thüringer Waldes ausgewählt, um ans Tageslicht zu sprudeln. Ungewöhnlich allerdings, dass ein Fluss gleich zwei Quellen sein Eigen nennt. Den Ursprung findet die Werra am Kamm des Thüringer Waldes und durchfließt im weiteren Verlauf Thüringen, Hessen und Niedersachsen. Wobei sie durch etliche Zuflüsse genährt bis Hann. Münden zu einem beachtlichen Strom anschwillt. Der erste leidenschaftlich geführte Streit der Lokalpatrioten darüber, wer im Besitz der einzig wahren Werraquelle sei, wurde schon 1648 zum ersten Male aktenkundig. 1897 wurde die Fehrenbacher Quelle „Vordere“ Werra auf einer Höhe von 797 m ü. NN eingefasst, mit dem daraus resultierenden Anspruch die alleinig „Richtige“ zu sein. Sich nicht damit abfinden wollend wurde 1910 die Saarquelle bei Siegmundsburg ebenfalls gefasst. Das Gezänk zwischen „Vorderer“ und „Hinterer“ Quelle war damit perfekt. Mit der politischen Wende 1991/92 flammte der Streit erneut auf. Die Saarquelle wurde neu befestigt und auf den Namen „Werraquelle“ 800 m ü. NN getauft. Somit liegt sie einige Meter höher als ihre Konkurrentin. Mittlerweile hat man sich auf die gleichwertige Anerkennung geeinigt. In Sachsenbrunn fließen die beiden Bäche friedlich zur eigentlichen Werra zusammen. Ungeachtet der vorausgegangenen Streitigkeiten bahnt sie sich ihren Weg durch das wunderschöne Werratal bis zum Weserstein. Hier verabschiedet sie sich mit dem über die Landesgrenzen bekannten Zitat: „Wo Werra und Fulda sich küssen, sie Ihre Namen büssen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss, Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss“.

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800 Meter über dem Meer

Neuhaus am Rennweg und das nahe gelegene Lauscha sind weithin bekannt als Wiege des lampengeblasenen Glases und gelten als Geburtsstadt des gläsernen Christbaumschmuckes. Im glühenden Herz der Glasbläserstadt entsteht bis heute die Grundlage des künstlichen Menschenauges, werden meterlange Röhren und Stäbe gezogen. Glas, die beherrschende Materie, die der Stadt zu Klang und Ansehen in der Welt verhalf. Hier rollte einst die allererste Murmel aus der Glashütte – Spielzeug, das Kindheitserinnerungen weckt. Die Luft auf dem Dach des Schiefergebirges ist frisch und klar, der Himmel stahlblau, kleine Kumuluswolken unterstützen den Kontrast zu den hoch aufragenden Baumwipfeln. Der erste Eindruck verspricht erholsame Tage im Sattel. Noch ruht die größte Holzkirche Thüringens in der Morgendämmerung, als wir Neuhaus verlassen. Erst asphaltiert geht der Radweg schnell in Schotter über. Abwechslungsreich rollen wir auf gut ausgeschilderten Wegen über Limbach zum Dreistromstein. Eingesäumt von hohen Fichten befindet sich hier in Form eines kleinen Obelisken der hydrographische Punkt. Er markiert die dreiseitige Wasserscheide der großen Ströme von Rhein, Weser und Elbe. Eine kleine Schutzhütte, Picknickbänke und Tische laden zur gemütlichen Rast. Annehmlichkeiten, die uns den gesamten Radweg begleiten sollen. An der Waldkreuzung entscheiden wir uns für den Besuch der Werraquelle Fehrenbach, schwenken nach rechts auf die ruhige Landstraße Richtung Friedrichshöhe. Das große Holzhaus im Ort beherbergt eine Informationsstelle vom Naturpark Thüringer Wald. Ganz sicher – hier sagen sich Hase und Igel noch gute Nacht. Die Natur und die Abgeschiedenheit lassen den Alltagsstress schnell vergessen. Dort gibt es sie noch – die heimischen Luxusgüter im Überfluss – nämlich Weite, Ruhe und Zeit satt.

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Auch die vielen schmalen abgehenden Wege lassen keinen Zweifel daran, dass sich die Region auch bei Wanderern größter Beliebtheit erfreut. Indes geht’s hügelig bis zur Quelle. Ein goldener Löwenkopf gibt das kühle Nass der Werra frei, gegenüber wartet ein kleines Lokal auf Gäste. Wer möchte fährt noch zur 1,5 Kilometer entfernten Rennsteigwarte mit lohnendem Rundumblick vom Aussichtsturm.Uns erwartet nun eine aufregende lange Abfahrt durch den Wald. Den Flößteich, der zur Abkühlung einlädt, lassen wir rechts liegen und sausen direkt nach Sachsenbrunn. Nur wenige Kilometer trennen uns von Eisfeld. Am Schloss kehren wir für ein kühles Getränk ein, bevor uns die Asphaltbahn über Harras und Veilsdorf nach Hildburghausen trägt.

Jugendstielgradierwerk von Bad Salzungen + RAW 4233IMG_0291

Die Kulisse als Tradition

Einst umgab die Stadt eine massive Ummauerung mit drei Toren und 26 Türmen. Noch heute sieht man Spuren jener Befestigungsanlage. Der gepflasterte Marktplatz mit seinem weiß getünchten Rathaus, das Stadtmuseum mit Originalbänden von Mayers Konversationslexikon sind nur wenige Attraktionen in der Stadt. Unser besonderes Interesse weckt das Trützschlers Milch- und Reklamemuseum. Eine Privatsammlung, die einen tiefen Einblick in die Welt der Reklame ebenso der Milchwirtschaft gewährt. Heute sind einige kurze steile Anstiege zu nehmen. Wir durchradeln wunderschöne Wiesenlandschaften, kleine gemütliche Orte bis hin nach Trostadt, wo die Klostermühle zur ersten Pause einlädt. Das Hennebergische Freilichtmuseum in Kloster Veßra präsentiert sich gekonnt. Das 1131 gegründete Prämonstratenserkloster der Henneberger Grafen gewährt hier in Zusammenhang mit den zahlreichen Fachwerkbauten der Region und Darstellungen einen Blick in die Lebens-, Wohn- und Arbeitsweise vergangener Generationen. Zeitlos spiegeln sich die mächtigen Türme der Klosterkirche und die Mittelalterlichen Gebäude im See wieder. Momente die fesseln, nicht wieder loslassen wollen. Gegenüber führt der Radweg steil bergan, nicht lange, aber heftig. Entlohnung verspricht die Gesamtansicht der eben besuchten Anlage. Schnell ist die Abfahrt nach Themar. Wir holpern über das Kopfsteinpflaster am Rathaus vorbei zum denkmalgeschützten Amtshaus, überqueren die Werra und sausen nach Leutesdorf. Wehrkirchen an der Werra, eindrucksvolle Bollwerke, die man besonders in kleinen Ortschaften entdeckt. Im Gegensatz zu den großen Städten war nicht genügend Geld vorhanden, um sich durch üppige Wehranlagen vor feindlichen Übergriffen zu schützen. In den kriegerischen Auseinandersetzungen ihrer Landesherren waren somit auch die umliegenden Dörfer fast schutzlos gegen Plünderung,IMG_0397 Überfälle der herannahenden Truppen ausgesetzt. Auch Räuberbanden auf Beutezug waren eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Die Gotteshäuser, meist der einzige Steinbau im Ort, war am besten dazu geeignet sich „wehrhaft“ zu verteidigen. In Leutesdorf befindet sich ein besonderes Exemplar von 1736. Diese bildet das östlichste Glied in der Kette der Wehrkirchen. Auf guten Wegen rollen wir weiter, fast völlig alleine – sehr entspannend. Noch ein kurzer Fotostopp an der Mittelalterlichen Werrabrücke in Belrieth und schon erreichen wir Meiningen, die Theaterstadt und die Heimstatt der Thüringer Klöße. Die Unmenge an attraktiven Zielen in und um Meiningen ist an einem Tag nicht zu schaffen. Hier verbindet sich gekonnt Kultur und Natur im Einklang mit den Menschen. Im Theatermuseum erfahren wir die Zauberwelt der Kulisse, in der Goetzhöhle durchwandern wir die größte für den Besucher begehbare Kluft- und Spalthöhle in Europa. Vom Turm der Stadtkirche erhält man den unumstritten besten Blick über die Dächer der Residenzstadt – einem aufregenden Ort.

Verwöhn-Etappe

Wolkenlos offenbart sich der nächste Tag. Durch den Schlosspark kehren wir zurück zum Radweg. Entlang unserer nassen Begleiterin nähern wir uns Walldorf und den berühmten Sandsteinhöhlen. Schon vor 200 Jahren gruben sich Walldorfer Familien tief in den Sandstein hinein. Der abgetragene weiße, feinkörnige Sand, der als Scheuermittel Verwendung fand, sicherte den Menschen den Lebensunterhalt. Zurückgeblieben ist eine riesige Höhle mit 65.000 Quadratmeter Grundfläche. Somit ist sie die größte von Menschenhand geschaffene Höhle Europas. In Schwallungen wird der Radweg abenteuerlich, ein schmaler unbefestigter Pfad führt durch den Wald nach Wernshausen. Laut Aussage der Bürgermeisterin wird diese schöne, aber etwas anstrengende Variante bis zum Frühjahr 2011 auf eine flache Umfahrung umgelegt werden. Noch ein letzter Anstieg ist zu nehmen, schon sausen wir nach Breitungen. Das Aktivmuseum im Schlossgarten mit der anziehenden Basilika verspricht erholsame Momente. Schon einmal ein Kräuter- und Blütenfußbad erlebt? Dazu einen hausgemachten Holundersaft trinken – so gibt’s schnell neue Energie für weitere Kilometer im Sattel. Der beschauliche Ort ist ebenfalls das Eingangstor zur Vorderen Rhön. Die ruhige Landstraße zeigt uns den Weg nach Immelborn mit einladendem Badesee bevor wir Bad Salzungen erreichen. Wie der Name der Stadt verrät, verdankt diese ihren Wohlstand dem Salzhandel. Sehr beeindruckend badet das Jugendstielgradierwerk mit angeschlossenen Wandelgängen im Licht.IMG_0158IMG_0195IMG_0093IMG_0318

Zahlreichen Inhalationsmöglichkeiten unter Verwendung der Bad Salzunger Sole, ein verführerischer Aufenthalt im angeschlossenen Keltenbad, da ist nichts gegen einzuwenden. Schwimmen wie im Toten Meer, sich treiben lassen oder in der Saunalandschaft schwitzen, all das verspricht Erholung von Tagen auf dem Rad.

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Im Land der weißen Berge

Den steilen Anstieg nach Tiefenort erreichen wir schnell. Schilder weisen hier zusätzlich auf eine flache Umfahrung hin, wir zögern, nehmen dann doch die anspruchsvolle Variante. Der asphaltierte Anstieg führt zu einer Waldgabelung. Rechts gehts bergab, links noch steiler bergauf zur Krayenburg. Ein Kilometer der es in sich hat. Wir werden belohnt mit der wohl schönsten Fernsicht auf dem Werratal-Radweg. Typisch für die Region, die weißen Berge, Steinsalzhalden, Überbleibsel des Kaliabbaus, eine Szenerie wie aus einer anderen Welt. Diese lässt sich aus der Nähe vortrefflich im Erlebnisbergwerk Merkers oder im Kalibergbaumuseum Heringen erleben. Mit Voranmeldung haben Abenteuerlustige sogar die Möglichkeit unter Tage zu radeln oder dem Monte Kali zu besteigen – grandios.IMG_5826
Mittlerweile sehen wir auch immer wieder Paddler, die aus der Flussperspektive das Werratal erkunden. Wir hingegen bleiben unseren Rädern treu und steuern nach Untersuhl. Die im denkmalgeschützten Ortskern liegende Rundkirche zählt zu einer architektonischen Besonderheit in Europa. Das Gotteshaus, das eher einem Burgturm ähnelt, stammt aus dem 17. Jhrd. Glaubt man der Überlieferung, haben einst ausgesuchte Untersuhler Bürger dem Künstler Modell gesessen, um den dargestellten Aposteln auf der Empore ein Antlitz zu geben.

Dichter, Denker und Fledermäuse

Breit gesäumt zeigt die Lindenallee nach Herleshausen. Wir durchfahren den Ort, folgen dem Straßen begleitenden Radweg über Neuendorf nach Hörschel. Nach Eisenach schwenken wir nach rechts, der Werratal-Radweg geht offiziell gerade aus weiter. Aber, wer schafft das schon an der Lutherstadt vorbeizufahren? Wir folgen dem Herkules-Wartburg- Radweg bis auf den Marktplatz von Eisenach.Kostümführung Eisenach + RAW 5718

Von 1498 bis 1501 besucht hier Martin Luther die Lateinschule und ist zu Gast bei der Patrizierfamilie Cotta, im heutigen Lutherhaus. Zwanzig Jahre später predigt er vor dem Wormser Reichstag in der Georgenkirche und wird auf der Rückreise nach Eisenach zum Schein gefangen genommen. Er verbringt die folgenden zehn Monate inkognito als „Junker Jörg“ auf der Wartburg – der deutschesten aller Burgen. In dieser Zeit übersetzt er das Neue Testament aus einer griechischen Fassung in die deutsche Sprache. Eindrucksvoll ist die Kostüm-Themen- Führung durch die Stadt. So wird auch schnell klar, wieso die geistige Elite mit Eisenach kokettierte. Bach, Walther von der Vogelweide, Goethe, Fritz Reuter, um nur einige zu nennen. Indes schmiegt sich der Werratal-Radweg an den sanft windungsreichen Verlauf des Flusses an. Man sagt ab Hörschel beginnt der schönste Teil des Werratals. Auf der Strecke nach Creuzburg sehen wir Störche auf den Dächern, verengt sich der Radweg zu einem romantischen Pfad. Leuchtend weiße Muschelkalkfelsen ragen aus dem Fluss. Die gebotene Symbiose lässt an Heimatlieder erinnern. Die siebenbogige mittelalterliche Brücke von Creuzburg überspannt den Fluss, einst wandelte hier die Hl. Elisabeth. Nach Überlieferung soll sie sich lieber auf der Creuzburg als auf der Wartburg aufgehalten haben. Die Nacht verbringen wir im Grauen Schloss in Mihla mit 500 weiteren Hausgästen – Mausohrfledermäuse, die ebenfalls das noble Quartier zu schätzen wissen.

Entlang der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze
Treffurt ist hübsch. Die Burg Normannstein thront in luftiger Höhe über dem Ort. Das Rathaus im Ortskern besticht mit aufwendigen Schnitzereien und der nach kanadischem Vorbild gestaltete Fernwehschilderpark inspiriert zu neuen Touren. Guter Dinge sausen wir über wunderbare Radwege nach Heldra und weiter in die Fachwerkstadt Wanfried. Der Besuch des Heimatmuseums versteht sich von selbst, ist doch hier eine einmalige Ausstellung mit Werratalkeramik zu sehen. Im rekonstruierten Hafen hingegen war im 16./17. Jahrhundert der Ausgangspunkt der Werra-Weser-Schifffahrt. Hier wurden auf der „Schlagd“ Güter gelöscht, die der Rennaissancestadt Reichtum und Einfluss bescherten. Ebenso Eschwege, wo 1000 Fachwerkhäuser um die Aufmerksamkeit der Gäste buhlen.IMG_4639
Im Zinnfigurenkabinett – in der „alten Kemenate“ – hingegen wird über fünf Etagen Kulturgeschichte etwas anders erzählt. Den Besucher erwarten ca. 12.000 Zinnfiguren in gestellten Szenen aus verschiedenen Epochen. Dargestellte Radfahrer dürfen natürlich nicht fehlen. Markante Wegmarken wo immer man hinblickt. Bad Sooden wartet neben dem mächtigen Gradierwerk und der angeschlossenen Werrataltherme mit der Erlebnis-Salzgrotte. Einst war Bad Sooden durch die innerdeutsche Grenze von Thüringen getrennt. Im Grenzmuseum Schiffersgrund erfährt man hautnah die Willkür vergangener autoritärer Strukturen. „Auch wenn sie nur ein Teil der Geschichte ist, auch wenn die Gitterzäune, Stacheldrähte, Sperr- und Selbstschussanlagen demontiert sind, die Mienenfelder geräumt und die Wachtürme gesprengt und alles mit frischem Grün überwachsen ist –
für alle, die mit ihr leben und unter ihr leiden mussten ist die menschenverachtende Grenze, die Deutschland spaltete, nicht vergessen“.

Zieleinlauf
Unsere letzte Etappe ist gespickt mit Einzigartigkeiten. So blicken wir gespannt auf Lindewerra, eine der beiden letzten Stockmanufakturen in Deutschland. Seit nunmehr 160 Jahren werden hier Gehstöcke produziert und in alle Welt versendet. Direkt entlang der Werra radeln wir nach Werleshausen, um kurz darauf in die Kirschstadt Witzenhausen einzulenken.Rathaus Hann.Muenden + RAW 4718
Kirschbier, Kirschkuchen und einer der größten Kirschanbaugebiete prägen nachhaltig das Bild der kleinsten Universitätsstadt. Unweit vom Zentrum befindet sich die einzige Kautabakmanufaktur im Lande, die Besichtigung ist unbedingt lohnenswert. Mittlerweile ist unsere Begleiterin zu einem beachtlichen Strom angeschwollen. Kurz vor Hedemünden überradeln wir die Grenze zu Niedersachsen. Somit sind wir auch bald am Ziel, in der Drei-Flüsse- Stadt Hann. Münden. Einst betitelte Alexander von Humboldt sie als einer der „sieben schönst gelegenen Städten der Welt“.

Blicken wir zurück, wollten wir keine Minute auf dem Werratal-Radweg missen. Insofern überreich beschenkt treten wir zufrieden die Heimreise an.

Infopaket – Werratal-Radweg

Anreise:
Von Eisenach und Sonneberg mit der Südthüringen Bahn nach Neuhaus am Rennweg. Ab Saalfeld Buslinie 505 (beschränkte Möglichkeiten Servicehotline 01803337287). Von Erfurt kommend mit der (STB) muss der Reisende nochmals in Grimmenthal oder Meinigen umsteigen und erreicht so Neuhaus am Rennweg. Mit dem Auto auf der A73 bis Ausfahrt Eisfeld und weiter auf der B 281 nach Neuhaus a. Rennweg.

Reiseführer & Karten (für weitere Infos Foto anklicken)(Werbung)

Route

1 Neuhaus – Limbach – Werraquelle Fehrenbach – Sachsenbrunn – Eisfeld – Bockstadt – Harras – Veilsdorf – Hildburghausen Ca. 50 km

2 Hildburghausen – Ebenhards – Reurieth – Kloster Veßra – Themar – Henfstädt – Leutersdorf – Vachdorf – Belrieth – Einhausen – Meiningen
Ca. 40 km

3 Meiningen – Walldorf – Wasungen – Schwallungen – Wernshausen – Breitungen – Immelborn – Barchfeld – Bad Salzungen Ca. 40 km

4 Bad Salzungen – Tiefenort – Merkers – Dorndorf – Philippsthal – Heringen Ca. 35 km

5 Heringen – Dankmarshausen – Untersuhl – Gerstungen – Herleshausen – Neuenhof – Hörschel – Eisenach Ca. 40 km

6 Eisenach – Hörschel – Creuzburg – Mihla – Falken – Treffurt – Heldra – Wanfried Ca. 50 km

7 Wanfried – Aue – Eschwege – Albungen – Bad Sooden-Allendorf
Ca. 35 km

8 Bad Sooden-Allendorf – Wahlhausen – Lindewerra – Werleshausen – Witzenhausen – Ermschwerd – Blickershausen – Hann. Münden Ca. 40 km

Gesamtstrecke: ca. 330 km ink. Eisenach sonst ca. 310 km

Was gibt’ zu entdecken:

Neuhaus am Rennweg: Größte Holzkirche Thüringens, Heimatmuseum Geißlerhaus, Farbglashütte in Lauscha Sachsenbrunn: Tanzlinde  Eisfeld: Schloss mit Museum „Otto Ludwig“, Schulmännle, Stadtkirche Hildburghausen: Trützschler’s Milch- und Reklamemuseum, Stadtmuseum, Grabmal der Dunkelgräfin Kloster Veßra: Klosteranlage mit Freilichtmuseum Themar: Amtshaus, Hexenturm Leutersdorf: Wehrkirche Vachdorf: Wehrkirche mit Aussichtskanzel, Ökomarkt Meiningen: Goetz-Höhle – Kluft- und Spalthöhle, Theatermuseum, Schloss Elisabethenburg, Stadttheater Walldorf: Sandstein- und Märchenhöhle Wasungen: Burg Maienluft, Pfaffenburg, Stadtkirche St. Trinitatis Breitungen: Aktivmuseum im Schloss, Untere Mühle, Basilika Bad Salzungen: Jugendstielgradierwerk mit Freiluftinhalation, Keltenbad, Burgsee Tiefenort: Krayenburg mit herrlichem Ausblick Merkers: Erlebnisbergwerk Merkers + Untertageradeln Vacha: Brücke der Einheit, Aussichtsturm, Puppenmuseum Heringen: Werrakalibergbau-Museum, Monte Kali besteigen Untersuhl: Rundkirche (Besonderheit in Europa) Eisenach: Wartburg, Luther- u. Bachhaus, Kostümführung, u.v.m. Mihla: Graues Schloss mit 500 Fledermäusen Spichra: Käsemanufaktur Creuzburg: Siebenbogige Brücke mit Liboriuskapelle, die Creuzburg Falken: Bauernkanzel, Dorfkirche mit Heimatmuseum Treffurt: Burg Normannstein, Rathaus, Fernwehschilderpark Wanfried: Hafen mit Trethenner, Harmes’sches Haus, Rathaus, Heimatmuseum mit berühmter Keramik Eschwege: Zinnfigurenkabinett, Marktkirche, Fachwerkensemble Bad Sooden-Allendorf: Grenzmuseum Schiffersgrund, Gradierwerk mit Werratal-Therme und Salzgrotte Lindewerra: eines der beiden letzten Stockmachermanufakturen Witzenhausen: einzige Kautabakmanufaktur, Burg Ludwigstein, Tropisches Gewächshaus
Hann. Münden: Dr. Eisenbart Glockenspiel, Stadtführung, Rathaus, Weserstein mit Werra-Fulda-Mündung, Tillyschanzenturm, u.v.m.

Weitere Infos

Thüringer Tourismus GmbH, Tel. 0361-3742218, www.thueringen-tourismus.de
Werratal Touristik e.V., Tel. 0 36 95 / 69 34-20, www.werratal.de

Streckencharakter & Beschilderung

Der Werratal -Radweg ist durchgehend sehr gut beschildert. Erst folgen wir dem Rennsteig-Radwanderweg bis zur Quelle Fehrenbach. Von dort den weißen Schildern mit dem Werralogo und grünem Fahrrad. Ab Bad Salzungen kommt auf den Schildern noch der Rhönradweg hinzu. Ab Hörschel sehen wir auf der Beschilderung das Werralogo und das Herkules-Wartburg-Logo. Ab Wanfried ist zusätzlich bis zum Ziel ein weißes Schild mit einem „W“ und einer Welle zu sehen.

Übernachtungsempfehlung

Neuhaus: Hotel „Schieferhof“, Tel. 03679/ 7740, www.schieferhof.de
Hildburghausen: Pension Falkenklause, Tel.03685/ 704324, www.falkenklause.de
Meiningen: Hotel Schlundhaus, Tel. 03693/ 813838, www.meininger-hotels-mit-flair.de.
Bad Salzungen: Hotel Haus Hufeland, Tel. 03695/ 8535-0
www.kurhaus-badsalzungen.de
Heringen: Pension am Werraufer, Tel. 06624/543787, www.pension-am-werraufer.de
Eisenach: Göbels Sophienhotel,Tel.03691/ 251-0, www.goebel-hotels.com
Wanfried: Hotel Zum Schwan, Tel. 05655/92490-0, www.zumschwan-wanfried.de
Bad Sooden: Hotel Gästehaus Zur Krone, Tel. 05652/2257, E-Mail: viktor1950@aol.com
Hann. Münden: Hotel Alte Windmühle, Tel. 05541/9093332, www.alte-windmuehle.de

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