Donau-Radweg Teil IV

 

Donau_Klaus Herzmann 15Der Donauradweg – Die Mutter aller Fernradwege. Am zweitlängsten Strom Europas erradeln wir uns Ungarn und Serbien und staunen nicht allein der Vielzahl historischer Höhepunkte, sondern frönen ebenso dem Reiz weiter Flusslandschaften…

Einzig der Gedanke an die Donau weckt Sehnsucht nach Entdecken, anderen Kulturen und fremden Ländern. Auf einer Gesamtlänge von rund 2.850 Kilometern berührt der Fluss Deutschland und Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und letztlich Rumänien, wo er sich müde der langen Reise im Donaudelta mit dem Schwarzen Meer vereint. Er folgt dabei immer der antiken Römerstraße entlang dem Donaulimes mit seinen ehemaligen Kastellen, Festungsanlagen und Sammellagern, die er einst miteinander verband. Seit Menschengedenken ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, von einzigartiger Vielfalt geprägte Landschaften. Zusätzlichen Reiz erfährt die Tour durch ihre großartigen Metropolen. Da wundert es kaum, dass der Donauradweg alljährlich zum beliebtesten ausländischen Radfernweg gekürt wird. Und steht man dann endlich am Beginn vom vierten Teilstück in Budapest, will man es kaum glauben, was aus dem hochherrschaftlichen Rinnsal im Schlosspark von Donaueschingen geworden ist…

Elegant im Fluss der Zeit

Budapest versteht sich als die Brücke zwischen Ost und West, Nahtstelle zwischen Hügelland und Puszta. Eine Weltstadt mit Charakter. Und die, die trägt sie voller Stolz als eine der elegantesten Zentren Europas zur Schau. Trotz dem Aufbruch in die Moderne hat sich Budapest seinen Charme bewahrt.
Donau_Klaus Herzmann 2Donau_Klaus Herzmann 0 Die berühmten Thermalbäder, die prachtvollen Jugendstilhäuser sind noch in alter Schönheit zu bewundern. Der Name Budapest entstand erst 1873 durch die Vereinigung der Stadtteile Buda und Pest, die nur die Donau trennt.Die mächtige Kettenbrücke ist eine von sieben Übergängen, die heute beide Stadtteile verbindet. Steinlöwen bewachen hier den Zugang, darüber thront der Burgberg.Die Burg von Buda ist weit mehr als eine Burg. Jahrhunderte lang galt sie als Sehnsuchtsort der Kaiser und Könige, war das Zentrum der Macht. Daneben glänzt die frisch renovierte Matthiaskirche und die Fischerbastei, die den wohl spektakulärsten Blick auf das Parlament freigibt. Das schmiegt sich auf der Pester Seite an den Fluss und gilt als größtes öffentliches Gebäude in Ungarn. Stattliche 268 Meter lang, 118 Meter breit, 96 Meter hoch verfügt das Juwel über beachtliche 691 Räume. Die Inspiration für den im neogotischen Stil gehaltenen Prachtbau lieferte nichts Geringeres als der Palace of Westminster an der Themse. Mit der Budapest Card sind wir flexible, nehmen den nächsten öffentlichen Bus, der uns Fluss überschreitend am pariserisch anmutenden Liszt Platz absetzt.Überall sitzen Menschen auf quicklebendigen Plazas in Straßencafés.

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Und wer dann nach Stunden der Besichtigung nach wahrer Entspannung verlangt, der besucht eines der zahlreichen Thermalbäder wie das Széchenyi-Bad. Budapest beschreibt sich als „Weltstadt der Badekultur“ was heißt: Man badet nicht in einem Badehaus, man badet in einem Palast. Die wunderbaren gefliesten Böden, die Wände und Säulen fügen sich zu einem Ensemble zusammen. Unter dem Wasserspeier verschmelzen Gesprächsfetzen aus allen Nationen – und wir mitten drinnen. Beschließend schippern wir bei Einruch der Nacht mit der Legenda Schifffahrt über die Donau, genießen die letzten Momente in der großartigen Stadt bevor wir es uns in unserem Apartment von Novasol so richtig gemütlich machen sollen.

Zum Einrollen

Den Tagesproviant für unsere erste Etappe entlang der Donau besorgen wir uns frisch in der größten Markthalle der Stadt. Ein lang gestreckter Bau erwartet uns mit einer hohen nach oben hin spitz zulaufenden Holzdecke. Durch die Mitte verläuft der Hauptgang, rechts und links zwei schmalere Seitengänge von denen Rolltreppen in den oberen Stock und den Keller führen.Donau_Klaus Herzmann 20 Wie auf eine Perlenschnur gefädelt dominieren große aber auch winzig kleine Verkaufstände. Hier gibt’s frisches Obst und Gemüse, dort Produkte rund um die Paprikaschote und schräg gegenüber baumeln zu Hunderten die Ungarischen Salamis an Schnüren herab. Bezahlt wird in Forint und „Guten Tag“ heißt auf Ungarisch „Jó napot“. Mit vollen Packtaschen zirkeln wir mit unseren Rädern durch die Stadt, gelangen an unseren Bestimmungsfluss. Ein Schwenk nach links, stets das hohe Verkehrsaufkommen im Blick, rollen wir Richtung Stadtrand. Das kostet erst einmal etwas Nerven – so wie in allen anderen großen Metropolen auch.Donau_Klaus Herzmann 11 Die Beschilderung ist bereits zu Anfang tadellos. Entlang endloser Sonnenblumenfelder, kleinen Ortschaften, auf deren Strommasten die Störche nisten, erreichen wir Szigetszentmiklos – versuchen Sie das mal auszusprechen! Uns ist das nicht wirklich gelungen. Ráckeve klingt da schon etwas einfacher. Überhaupt ein liebreizendes Städtchen. Das Herz schlägt auf dem kleinen gepflasterten Platz im Zentrum gegenüber der Orthodoxen Kirche und in der Donau wiegt sich die Schiffsmühle in den Wogen. Früher wurde hier das Getreide der umliegenden Ländereien gemahlen, heute versucht sich Laura am Minimühlstein. Und im Thermal Kristal Aqualand genießen wir unsere zweite Thermalquelle entlang der Donau – und erst das Abendessen, grandios und unglaublich günstig.

Das Land der Paprika

Unmittelbar neben der Donau steuern wir Richtung Dömsöd. Wechseln dabei von Asphaltbahn auf sandigen Untergrund, dazwischen meistern wir ein kleines Stück Wiese und eine schmale Brücke. Alles in allem sehr spannend und ruhig. Nach zwei Stunden Fahrzeit ist dann Dunavecse erreicht, das auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken darf, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Nächstes Etappenziel ist die Gemeinde Solt mit Schloss Vecsey, deren Bibliothek mit rund 34.000 Büchern Aufmerksamkeit verdient. So getragen rollen wir gemütlich in die Paprikastadt Kalocsa ein.Donau_Klaus Herzmann 23 Die ist sichtlich stolz darauf das einzige Paprikamuseum im Land zu beheimaten. Und da es angefangen hat in Strömen zu regnen kommt ein Besuch gerade recht. „Wer Paprika und Salz hat, der hat alle Gewürze“ behauptet eine Ungarische Volksweisheit. Bereits Mitte des 17. Jh. begann man mit dem Gewürzpaprikaanbau in der Umgebung von Kalocsa. Der gedieh in den geschützten sandigen Warmbeeten ausgezeichnet. Bis zum heutigen Tag erhält man in Apotheken Arzneimittel die Paprika beinhalten. Und dann wäre noch die Paprikagesichtsmaske zu empfehlen, die Paprika-Rheumacreme und eine große Auswahl an Paprikaspirituosen. Aber auch das Abendessen im Hotel wird spannend. Niemand spricht ein Wort Englisch, und die Speisekarte ist in Landessprache gehalten. Wir tippen mit dem Finger auf drei verschiedene Gerichte ohne zu wissen was kommt. Alle, von der Bedienung angefangen, sind amüsiert. Die Wahl war sehr gut: Gebackene Reiskugeln, Pasta mit Kartoffeln und ein warmer Hefekuchen mit Vanillesauce. Die dunklen Wolken sind tags darauf der Sonne gewichen und wir stapfen auf einem wunderbar ruhigen asphaltierten Dammwege Baja entgegen – mitten hinein in die Region der Batschka. Dort wo bereits im 17/18. Jh. die Donauschwaben siedelten…

Serbien, wir kommen…

Die Donauschwaben ist die Bezeichnung für vorwiegend aus Deutschland stammende Familien welche in Südosteuropa systematisch durch die Österreichisch/Ungarische Monarchie angesiedelt wurden. Grund waren die verheerenden Türkenkriege mit der einhergehenden Entvölkerung. Die nachrückenden Siedler, größtenteils Bauern und Handwerker, kamen aus der Pfalz, dem Saarland, Hessen und Bayern. Geblieben sind in der Gegenwart Minderheiten, die bis heute ihre Kultur und die deutsche Sprache aufrecht halten. Baja ist eine aufstrebende, sympathisch aktive Stadt, die viel zu bieten hat.Donau_Klaus Herzmann 24Donau_Klaus Herzmann 7Donau_Klaus Herzmann 8 Blickfang ist zum einen das wunderbare Rathaus auf dem Marktplatz – wo übrigens alljährlich unter Tausenden von Augen das große Fischsuppenfest zelebriert wird. Eine einladende Fußgängerzone, interessante Museen und eine serbische Kirche mit herrlichen Ikonen runden das Bild ab. Begleitet werden wir bei unserem Rundgang von Magdi, eine quirlige freundliche Dame, die lange in Stuttgart lebte. Später stößt noch Monika hinzu, mit der wir zum Sonnenuntergang eine Schifffahrt auf der Donau unternehmen. Und zum Abschluss sitzen wir im einladenden Restaurant und essen leckere Fischsuppe. Nach Baja folgt Ujmohacs und damit die Entscheidung in welchem Land man den Donauradweg fortsetzt. Hier haben wir die Möglichkeit mit der Fähre nach Kroatien über zu setzen, um später bei Backa Palanka via Brücke über die Donau auf Serbisches Gebiet zu gelangen. Oder man bleibt direkt in Serbien. Zweite Variante erscheint uns sympathischer – so rollen wir Richtung Grenze. Der Grenzübergang ist unbürokratisch, der Beamte erkundigt sich freundlich nach unserm Vorhaben, wünscht eine gute Fahrt und winkt uns durch. Nach nicht mehr endend wollenden Kilometern über Kolut machen wir Sombor aus. Das ganze Leben, so scheint es, spielt sich auf der Strasse und auf den einladenden Plätzen ab. Das alte Rathaus erscheint frisch getüncht, die Cafés proppenvoll, die Parkanlagen gepflegt mit Schatten spendenden Eichen unter denen sich knorrige alte Herrn zum Plausch treffen.Donau_Klaus Herzmann 21Donau_Klaus Herzmann 5Donau_Klaus Herzmann 22Wir fühlen uns direkt pudelwohl. Die Provinz Vojvodina gilt landesweit als die Kornkammer Serbiens. So zeigt sich auch das weitere Streckenbild. Wirtschaftswege durch Felder und Wiesenlandschaften, die teilweise entlang der Donau verlaufen, manchmal durchs Landesinnere führen, und immer grenznah zu Kroatien bis nach Apatin verlaufen. Dort lohnt der Besuch des Adam Berenz Zentrum, dessen Inhalte sich dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus verschreibt – aber auch dem Kulturerbe der Deutschen Siedler gedenkt. Denn Apatin galt bis zum zweiten Weltkrieg als größte deutsche Gemeinde. Ebenso beheimatet der Ort die Brauerei Apatinska Pivara, die das beliebteste Serbische Bier oder „Pivo“, wie es hier heißt, braut. Entspannt rollen wir durch Kleinstorte, wo uns die Menschen mit einem freundlichen „Dobar dan“ (Guten Tag) hinterher winken. Überhaupt sind alle sehr interessiert, beinahe jeder schwenkt ins Englische, wenn wir irgendwo zum Rasten stoppen. Ein altes Mütterchen schenkt Tochter Laura beim Vorbeigehen zwei Birnen und streichelt ihr sanft über die Wange. Das sind genau die intensiven Momente einer Reise, die das unterwegs sein so unvergesslich machen und auf die wir drei nie mehr verzichten möchten…

Bestaunenswert….

In diesem angenehmen Rhythmus stapfen wir Kilometer um Kilometer steigungsfrei neuen Zielen entgegen. Städtchen wie Karavukovo, Ziva, Backo Novo Selo liegen auf der Route nach Backa Palanka. Dort treffen die Reiseradler wieder auf uns, die über Kroatien radelten. Hier sollte man nicht sofort weiterziehen, sondern sich erst die lebendige Kleinstadt mit ihrem großen Markt ansehen – der spontan gesehen etwas orientalisch daherkommt.Donau_Klaus Herzmann 9Donau_Klaus Herzmann 25 Langsam werden unsere Beine schwer, die längste Etappe der Tour fordert ihren Preis. Das Thermometer ist zudem auf 36 Grad geklettert – und dem entsprechend ist unser Wasserverbrauch, den wir bei jeder Gelegenheit erneuern. Noch vor dem Dunkel werden erreichen wir dann glücklich Novi Sad. Zwei Tage ausspannen steht auf dem Programm. Und das kann man gut hier. Denn was wir vorfinden verschlägt uns den Atem. Das wunderbare Zentrum, das wir durch die Fußgängerzone erreichen, hat sich sauber herausgeputzt. Das Rathaus bildet gemeinsam mit der Stadtkirche und einer Vielzahl schmucker Bürgerhäuser ein herrliches Ensemble. Von kleinen Restaurants und Cafés aus verfolgen wir das bunte Treiben in den Gassen. Bereits im 19. Jh. galt Novi Sad als geistiger und kultureller Mittelpunkt des Landes mit dem Beinamen „Athen Serbiens“. Dem können wir nur zustimmen. Überall in der Stadt sind gut angelegte Radwege und an entsprechender Beschilderung fehlt es ebenso wenig. Unseren Eisbecher nehmen wir mit zum Hafen, platzieren uns auf der Kaimauer und genießen den Anblick der Schiffe auf der Donau. Oberhalb, auf einem Bergrücken, findet die Festung Pedrovaradin ihren Platz, die im Auftrag von Maria Theresia im 17. Jh. erbaut wurde. Zurück im Zentrum fläzen wir uns auf weiche Polster, genießen die traditionelle Küche, schürfen süffigen Serbischen Wein wobei die Häuserfassaden langsam im bezaubernden Lichtspektakel baden.

Endspurt in Serbien’s Hauptstadt

Beinahe 500 Kilometer zeigt unser Tacho an, was beweist, das wir unserem Ziel in Belgrad näher kommen. Zuerst einmal sausen wir nach Sremski Karlovci mit schönen Kirchen, dem Vier-Löwen- Brunnen und einer Friedenskapelle aus 1817, die an den Friedensvertrag der Türkei und Österreich erinnert.

Donau_Klaus Herzmann 17Donau_Klaus Herzmann 14 Allesamt Wegmarken in die Hauptstadt. Kleine Ortschaften fliegen an uns vorbei bis wir nach Stunden im Sattel die ersten Außenbezirke der 1,2 Millionenstadt wahrnehmen. Der Verkehr nimmt merklich zu. Erst ab Zemum radeln wir an der Donaupromenade durch eine parkähnliche Anlage der Brücke über die Save entgegen. Ein Fluss, der später in die Donau mündet. Wir nehmen den klimatisierten Fahrradaufzug. Inklusive „Liftboy“, rauschen nach unten zum Fuße der Brücke und stehen wenig später vor unserem zentral gelegenen Hotel. Angekommen! Belgrad, die weiße Stadt, ist eine der ältesten Städte Europas, die auf eine 7.000jährige Geschichte zurückblicken darf. Die Kelten waren schon hier, selbstverständlich auch die Römer. Zankapfel der Ungarn und Byzanz. Zerstört, verwüstet und immer wieder aufgebaut präsentiert sich die Metropole heute als weltoffener Ort, wo es unglaublich viel zu entdecken gibt.Donau_Klaus Herzmann 16 Wahrzeichen der Stadt ist die Belgrader Festung hoch über dem Mündungsdelta von Save und Donau. Ein beliebter Treffpunkt von jung und alt, bevor es später in die Kneza Mihaila, also die berühmte Fußgängerzone geht. Hier liegen in unmittelbarer Nähe die Sehenswürdigkeiten beisammen: Nationalmuseum, altes Schloss, Markuskirche, Künstlerviertel Skadarlija und vieles mehr. Wir haben genug Zeit eingeplant all diese Kostbarkeiten zu entdecken, bevor wir uns wieder in den Sattel schwingen und weiter der Donau folgend zum Schwarzen Meer radeln…

Infobox Donau-Radweg IV

Anreise

Auto: Von Berlin auf der A13 bis nach Prag, auf D1 u. D2 bis Bratislava und M1 nach Budapest ca. 11Std. Von München auf A8, A1 nach Wien und auf der A4/ M1 zum Ziel ca. 7 Std. Achtung: Autobahn-Vignette der einzelnen Länder nicht vergessen.

Flugzeug: Täglich wird Budapest von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen. Malev, Austrian Airlines, Lufthansa aber auch von Billigairlines . Beispiel: Germanwings von Köln für ca. 99 € einfach nach Budapest. Von Belgrad mit Germanwings ca. 166 € zurück nach Köln. (Fahrradmitnahme pro einfache Strecke ca. 50 Euro – keine E-Bike Mitnahme).

Bahn: Budapest erreicht man von Köln (mit Fahrradmitnahme) mit 5maligem Umsteigen nach ca. 22 Stunden. Rückfahrt von Belgrad nach Budapest 2x täglich ohne Umsteigen, ca. 8 Stunden.

Reiseführer @ Karten (für weitere Infos Foto anklicken)
(Werbung)

Route

1 Von Budapest nach Ráckeve ca. 50 km
Budapest – Szigetszentmiklós – Ráckeve
2 Von Ráckeve nach Kalocsa ca. 95 km
Ráckeve – Dunavecse – Harta – Solt – Foktó – Kalocsa
3 Von Kalocsa nach Baja ca. 45 km
Kalocsa – Fajsz – Baja
4 Von Baja nach Sombor ca. 90 km
Baja – Újmohács – Kolut – Sombor
5 Von Sombor nach Karavukovo ca. 70 km
Sombor – Apatin – Bogojevo – Karavukovo
6 Von Karavukovo nach Novi Sad ca. 125 km
Karavukovo – Ziva – Backo Novo Selo – Backa Palanka – Begec – Novi Sad
7 von Novi Sad nach Belgrad ca. 95 km
Novi Sad – Beska – Surduk – Batajnica – Belgrad

Gesamtstrecke: ca. 570 km

Was gibt’s zu entdecken:

Budapest: Legendaschiffahrt, Burgviertel (Buda), Parlament, Burg Vajdahunyad, St. Stephan Basilika, Zidadelle, versch. Museen, Heldenplatz, Széchenyi-Bad, Alte Metro uvm., Rackeve: Serbische Kirche, Barockschloss, Arpad Museum, Orthodoxe Kirche, Schiffsmühle, Thermal Kristal Aqualand, Solt: Schloss Vecsey, Kalocsa: Paprikamuseum, Erzbischöfliches Palais und Schatzkammer, Kathedrale, Thermalbad, Viski-Karoly-Museum, Baja: Barocke Pfarrkirche, Gemäldegalerie, Türr-Istvan Museum, Synagoge, Ujmohacs: Fähre nach Mohacs (Kroatien), Sombor: Fußgängerzone, Altes Rathaus, Kronic Palast, Stadtmuseum, Apatin: Fernbach-Kapelle, Adam Berenz Zentrum, Herz Jesu Kirche
Backa Palanka: Stadtmuseum, Serbisch-orthodoxe Kirche, Novi Sad: Festung Petrovaradin, Dash Kanonenboot, Stadtzentrum, Ausflugsfahrten auf der Donau uvm., Belgrad: Himmelfahrtskirche, Nationalmuseum, Donaupromenade, Palast des Fürsten Milos, Festung, Altes Schloss, Kathedrale Hl. Sava, uvm.

Weitere Infos

Ungarisches Tourismusamt, Wilhelmstrasse 61, 10117 Berlin, Tel. 030/2431460
www.ungarn-tourismus.de

National Tourism Organisation of Serbia, Belgrade, Tel. 00381/11 6557 134, www.serbia.travel

Währung

1 € – 300,00 HUF (Ungarische Forint)
1 € – 95,35 RSD (Serbische Dinar)

Übernachtungsempfehlung
Adina Apartment Hotel Budapest, Budapest, www.adina.eu/adina-apartment-hotel-budapest/location

Novasol, Ráckeve/Aporka, www.novasol./de

Hotel Kalocsa, www.wellness-heaven.de/wellnesshotel/wellness-hotel-kalocsa

Hotel Duna Wellness, Baja, www.hotelduna.hu

Hotel Andric, Sombor, www.hotelandric.co.rs

Pension SUR Lovacka Kuca, Karavukovo, Tel. 00381/25/745438

Hotel Centar, Novi Sad, www.hotel-centar.rs

Hotel Jump Inn, Belgrad, www.jumpinnhotelbelgrade.com

Streckencharackter
Die Route ist zwischen den beiden Hauptstädten durchgehend als Euro Velo Route 6 beschildert. Der Radweg führt größtenteils auf asphaltierten ruhigen Strassen. Ausnahmen sind die Einzugsgebiete der großen Städte – dort ist das Verkehrsaufkommen erheblich und es ist Vorsicht geboten.

Tipp – Die Budapest Card
Die Budapest Card – man sieht mehr und zahlt weniger. Neben freiem Eintritt in viele Museen sind auch die öffenlichen Verkehrsmittel inclusive. Mehr Infos unter: http://budapest-card.com/hu/

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