Rückblick: Abenteuer Namibia Teil III

Namibia-Klaus Herzmann14Wir sind wieder unterwegs – diesmal nach Afrika. Der einzige Kontinent auf unserem blauen Planeten, den Tochter Laura Antonia mit ihren 7 Jahren noch nicht bereist hat. Der Reiz nach neuen Abenteuern und fremden Kulturen treibt uns voran – wir können nicht anders. „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum“, ist unsere wichtigste Maxime… und was wir auf unseren 1000 Kilometern im Fahrradsattel durch die Namibwüste alles erleben durften erfahrt Ihr hier.

Ein Land mit der Langsamkeit einer Eselskarre erfahren

4.30 Uhr Windhoek. Energisch reißt uns der Wecker aus dem Schlaf. Viel zu früh. Wenig später sitzen wir im harten Bikesattel, unbequem, das Gespann mit den bis zum Zerbersten vollen Packtaschen ist schwer. Die Christuskirche und das Reiterstandbild liegen noch verschlafen in der Morgendämmerung. Wir verlassen den Schonraum Windhoek. Nur wenige Menschen sind in diesen frühen Stunden unterwegs. Erste verdutzte Blicke, ein Zustand, der uns über die gesamte Tour begleiten soll. Die ersten Kilometer radeln wir noch über Asphalt, dann geht’s in groben Schotter über, adieu Teerstrasse. Steine knirschen unter dem Profil der Reifen. Wie ein Wurm windet sich der steile Weg den Kupferbergpass hinauf.

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Der Anstieg scheint nicht mehr enden zu wollen. Ein Farmer donnert vorbei und hüllt uns in eine Staubwolke. Manuela spürt, was es heißt mit voll beladenem Anhänger zu fahren. Sie muss immerhin mit ihren 58 Kilo Körpergewicht 85 Kilo Bike in Bewegung setzen. Sie flucht. Das geht ja schon gut los.In noch großem Abstand gerät eine Gruppe Paviane in unseren Fokus. Mitten auf der Pad drapiert sich lässig die Horde um ihren Anführer. Bis wenige Meter vorher werden wir einfach ignoriert, dann gibt der „Große“ das Zeichen zum Rückzug. Dies lenkt von der Anstrengung ab. Endlich, wir überrollen unsere erste Passhöhe. Trinkpause, das Wasser spült den Staub aus dem Hals.

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Langsam fällt auch die Schwerfälligkeit von uns ab, die wie eine zusätzliche Last am Bike klebt. Irgendwo schlagen wir in der Einsamkeit vor Einbruch der Nacht unser Zelt auf.Am zweiten Tag rollen wir durch das Khomas Hochland –
unendliche Weite. Wir kommen gut voran. „Mensch Laura, zappel bitte nicht auf Deinem Bike rum“, schimpfe ich. Nur mit Mühe halte ich unser Gefährt auf Kurs. „Papa, ich mache doch gar nichts“, schreit sie zurück. Das Schlingern geht weiter.

Namibia-Klaus Herzmann23Namibia-Klaus Herzmann28Die Gemüter heizen sich auf. Jetzt reicht’s. Sofort anhalten. Mein Gott, die wilde Piste zeigt erste Spuren. Ich drücke Laura ganz fest an mich und entschuldige mich. Es sind die Schrauben von meinem Gepäckträger. Zwei sind nicht mehr da, die anderen locker. Zum Glück haben wir ausreichend Ersatzschrauben dabei. Unser Kind ist allerdings einmalig – also nicht verlieren.Die Gewitterwolken, die uns an diesem Morgen eine unfreiwillige Dusche bescherten, sind verzogen. Wie ein Bilderbuch öffnet sich das Tal unterhalb des Gamsbergpasses. Endlich, die Abfahrt – die Beine baumeln lassen. Wir kosten es aus, unwissend, dass bald eine rustikale Erscheinung uns jeder Euphorie beraubt.

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Ein Farmer stoppt uns. Berichtet uns über die kommende Streckenführung. Das wollen wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht wissen. Dann geht es auch schon los: Ein Kamelbuckel folgt dem nächsten. Extrem steil runter, dann Wellblech und Tiefsand, extrem steil wieder hoch. Der Atem wird schwer, der Schweiß reizt die Augen, geradezu provozierend liegen die letzten Bodenwellen da vor uns. „Los weiter“, denkt Manuela, sich selbst aufpuschend, aber dann geht es nicht mehr. Nur noch vom Sattel, sich hinhocken… „Verfluchte Plackerei…!“ Ihr purzeln Worte über die Lippen, die ich noch nie zuvor von ihr gehört habe. Völlig ausgepumpt sitzt sie in der Senke.Ich lasse mein Bike oben stehen, gehe zurück und schiebe ihr Gefährt hoch. Laura bewältigt die Rampen mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Genug für heute. Ein traumhaft wilder Campplatz entschädigt für die Strapazen. Unser Lagerfeuer aus wild aromatischen Hölzern prasselt in die sternenklare Nacht. Wir verschlingen unser Travellunch. Super Erfindung, nur den Beutel aufschneiden, mit heißem Wasser aufgießen, 15 Minuten ziehen lassen und fertig.

Namibia-Klaus Herzmann24Namibia-Klaus Herzmann13Abwechslung bieten verschiedene Sorten. Besonders lecker ist der Kartoffeltopf – Püree mit Gemüse und Rindfleisch mit geschmacklicher „Echtheitsgarantie“. Ein ohrenbetäubendes Getöse lässt den Boden unter uns erzittern. Am Morgen kommt uns kurz vor der T-Kreuzung ein Grader – der namibische Wüstenbulldozer – entgegen. Wir, mal wieder einen Plattfuß am reparieren, winken dem Fahrer zu – schließlich glättet er uns die Pad. An der T-Kreuzung fahren wir nach links Richtung Sossusvlei. Rechts reizt der Weg an die Küste. Wir hadern. 150 Kilometer, die wir auch wieder zurück fahren müssen. Schließlich entscheiden wir uns doch wie geplant für die hohen Sandberge.

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Über Solitaire erreichen wir überglücklich den Campingplatz bei Sesriem – dem Ausgangspunkt zur Sossusvlei. Und dann d i e Belohnung nach zehn Tagen, der göttliche „Regen“ einer Dusche, man steht einfach nur da, schließt die Augen und ist wunschlos…nass! Namibia-Klaus Herzmann6Namibia-Klaus Herzmann11Wegen der großen Distanz im Nationalpark, dem absoluten Campverbot und den für Biker ungünstigen Öffnungszeiten sind zweiradfreie Tage angesagt. Wir lernen ein südafrikanisches Ehepaar kennen. Eine Stunde vor Sonnenaufgang fahren wir gemeinsam mit ihrem Allrad zu den ersehnten Sossusvlei, den höchsten Sanddünen der Welt. Über einen schmalen Grad laufen wir – zwei vor, eins zurück – zur Spitze einer der mächtigsten Riesendünen. Es fällt schwer, den Eindruck in Worte zu kleiden. Wir sind überwältigt. Ebenso die Dead Vlei. Auf dem aufgebrochenen Lehmboden, der mit einer Salzschicht überzogen ist, recken sonnenverbrannte Bäume ihre toten Arme in den Himmel. Einige Tage später ertreten wir uns den Rückweg.Namibia-Klaus Herzmann26Namibia-Klaus Herzmann18Der Southern Capricon (die Grenze zu den Tropen) und den Canyon am Gaub Pass lassen wir erneut hinter uns. Die Guestfarm am Wegrand lässt uns die Wassersäcke auffüllen. Wieder stehen wir an der T-Kreuzung. Dieses Mal ist klar wohin. Atlantikküste wir kommen. Die Durchquerung des Namib Naukluft Parks und der ältesten Wüste der Erde stehen bevor – 170 Kilometer unbewohnte Einsamkeit. Jeden Morgen seit Beginn der Tour sind wir im Schein unserer Lampen gestartet, Tagesetappen von 40-70 Kilometer. Laura geht’s noch immer gut. Ihr Wunschzettel für das Eintreffen an der Küste wird allerdings immer länger.

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Lässig an seinen Jeep gelehnt werden wir von einem Ranger im Kuiseb Canyon gestoppt: „Na, Ihr müsst ja verrückt sein“, meint er scherzend, „kein normaler Mensch kommt auf die Idee, in der Wüste mit Kind im Schlepptau Fahrrad zu fahren“. Holger ist eigentlich für die Wildbeobachtung per Flugzeug zuständig. Heute transportiert er mit seinem Allrad zwei Fässer Diesel zu einer entlegenen Ranger-Station in die Naukluft-Berge. Gerne befüllen wir aus seinem Wassertank noch mal unsere Flaschen. „Das Wichtigste hätte ich fast vergessen“, mit gekonntem Griff zaubert Holger zwei große Dosen Hansa Bier aus der Eisbox. Wir verabschieden uns und rollen auf den nahen Rastplatz für die Nacht. Ein riesiger Kameldornbaum spendet uns Schatten, das Bier zischt durch die Kehle und das nach Tagen lauwarmer Isodrinks. Dazu gibt es Biltong – getrocknetes Fleisch. Der Morgen wartet mit dem beschwerlichen Anstieg aus dem Canyon – dem letzten vor der Küste. Am Top verwöhnen uns die ersten Sonnenstrahlen. Erhaben, zeitlos, menschenfeindlich liegt die Namib im gigantischen Morgenlicht. Sie ist unnachgiebig – nur unnachgiebige Dinge können hier überleben. In der Ebene vernehmen wir wuselige grüne Punkte. Beim Näherkommen entpuppen sie sich als Grundschüler auf Klassenfahrt. Laura wird umringt, mit Süßigkeiten und Limo versorgt – ein breites Grinsen huscht ihr über das Gesicht…Eigentlich könnte man jetzt Relaxen, wenn dort nicht dieses gemeine leise aber doch unüberhörbare Zischen aus dem Hinterreifen zu vernehmen wäre…klar, wieder einmal durch den Dorn eines Kameldornbaumes gefahren, gegen diese Dornen ist kaum ein Kraut gewachsen. Die ausgiebige Rast zieht sich bis zum späten Nachmittag.Namibia-Klaus Herzmann15Namibia-Klaus Herzmann20Wir spielen unser liebstes Reisespiel „Mensch ärgere Dich nicht“ – manchmal passend – und schreiben Tagebuch. Laura hat ihr eigenes. Sie malt Tiere und klebt verschiedene Dinge aus der Natur ein. Einmal drückt sie sogar einen toten dicken schwarzen Käfer platt. Heute fahren wir nicht mehr viel. Unweit der Pad schlagen wir uns ins Gelände. Mit Vorsicht beobachten Erdmännchen die ungewöhnlichen Eindringlinge. Kein Geräusch durchbricht die wohlverdiente Stille. Wenn das nicht der Himmel auf Erden ist? – Was sonst? Das Aufbauen des Zeltes ist Routine. Laura steckt das Gestänge zusammen, Manuela packt schon mal die Thermarest aus. In 10 Minuten ist unser Camp perfekt. Namibia-Klaus Herzmann43Namibia-Klaus Herzmann25Die letzte Station vor der Atlantikküste, der Vogelfederberg, liegt in der Weite der Wüste. Durch den üblichen frühen Start sind wir bereits um 12.00 Uhr angekommen. Die heutigen Kilometer bewältigen wir mit Leichtigkeit. Unsere Bikes schieben wir den Berg hoch und breiten uns unter dem Felsendach aus. Flucht vor der sengenden Hitze. Plötzlich ein Auto, ein rundlicher Herr quält sich zu uns hoch, Videokamera im Anschlag. Kommentar „Hier sind welche mit Fahrrad in der Wüste unterwegs“, sieht Laura und führt weiter aus: „Oh Gott, ein Kind haben sie auch noch dabei“. Wir unterhalten uns angeregt mit Willi aus dem Ruhrpott. Natürlich hat er was Leckeres für die „armen“ Biker dabei. Wieder allein nimmt Laura mit der letzten Wasserreserve in der Faltschüssel ein erfrischendes Vollbad. Wir genießen die letzten Stunden vor der Zivilisation.Am Morgen fühlen wir schnell Teerstrasse unter den Reifen. Mit halbleeren Packtaschen erreichen wir über Walvis Bay Swakopmund. Manuela ist begeistert, dass die Bikes jetzt so schön leicht sind – vorerst. Uns durchströmt ein unheimliches Gefühl der Zufriedenheit – 700 von 1.000 Kilometern liegen hinter uns. Zwischen Wüste und Atlantik wollen wir erstmal ein paar Tage entspannen. Die Stadt hat ein verträumtes sehr gut erhaltenes koloniales Aussehen. Ebenso schön ist unser Quartier, zentral gelegen und bezahlbar.Namibia-Klaus Herzmann62Namibia-Klaus Herzmann61
Plötzlich weiß man solch banale Dinge, wie ein frisch bezogenes Bett, eine Dusche und einen Kühlschrank voller Getränke wieder richtig zu schätzen. Im Restaurant lassen wir es uns gut gehen. In der Nacht schlafen wir wie Murmeltiere in unseren weichen Betten. Laura findet sofort Anschluss. Ein riesiges Kuduweibchen (eine Antilopenart), das auf den Namen Katrin hört, folgt ihr auf Schritt und Tritt. Die ganze Zeit schon sind wir verwundert, dass alle Einheimische beim Radfahren einen Helm tragen. In der Stadt begegnet uns der sympathische Matthäus auf seinem alten total verrosteten Fahrrad, der das Geheimnis lüftet: Joel Kapanda ist Verkehrsminister der Republik Namibia. Beim Aufenthalt in Europa begeisterten ihn Radfahrer mit Helm. So wurden vor seiner Abreise 1.000 Stück erworben und kurzerhand die Helmpflicht in Namibia eingeführt. Auch wenn die Investition „Helm“ den Verkehrswert mancher Fahrräder übersteigt, trägt man ihn nicht, droht eine für namibische Verhältnisse saftige Geldstrafe.Namibia-Klaus Herzmann64Namibia-Klaus Herzmann44Nach einigen Tagen bummeln, Museumsbesuch und viel gutem Essen drängt es uns wieder nach echter Bewegung. Der Leuchtturm blitzt in der Morgensonne. Motiviert rollen wir aus der Stadt Richtung Cape Cross. Die Salz-Gipspiste entlang der Atlantikküste Richtung Norden macht entgegen der letzten Wochen ein schnelles Vorwärtskommen möglich. 1486 gingen hier die ersten Europäer an Land. Der Portugiese Diogo Cao errichtete ein markantes Steinkreuz. Wir sind aber wegen der riesigen Seehundkolonie gekommen, schätzungsweise 100.000 Tiere – was für ein Gejaule, was für ein Gestank. Laura ist begeistert, besonders von den Baby-Robben.Von hier aus fahren wir zu dem „Welwetschia Trail“. Es geht entlang der Küste wieder zurück und dann ins Landesinnere. Wildeste Schotterpiste, die aber zum schönsten aller wilden Campplätze in unserem Travelerleben führt – der Moonlandscape. An einer exponierten Stelle schlagen wir das Zelt auf. Die Landschaft um uns herum badet mittlerweile im bezaubernden Licht und wird nur noch vom folgenden Sternenhimmel getopt. Was brauchen wir ein 5-Sterne-Hotel, hier haben wir Millionen davon.Namibia-Klaus Herzmann19Namibia-Klaus Herzmann5

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag, wir pausieren zur Mittagszeit unter unserem selbst konstruierten Sonnenschutz, steigen zum wiederholten Male Touristen aus einem Tourbus und schießen Fotos von uns. Ute, der Guide, erkundigt sich nach unserem weiteren Vorhaben. Als sie hört, dass wir morgen zurück in die Hauptstadt fahren, bietet sie uns einen Platz im Bus an. „Ich muss Touristen vom Flughafen abholen, bin leer unterwegs“, meint sie. Spitze, wir sagen sofort zu. Treffpunkt 12.00 Uhr vor dem Hansa Hotel. Unsere letzte Nacht in der Wüste, morgens früh raus und die letzten 40 Kilometer schnell nach Swakopmund…nur nicht Ute verpassen. Wie abgemacht wartet sie auf uns. Einfach Klasse, wie man sich hier auf die Menschen verlassen kann. Wir lernen auch den Geschäftsführer vom Hotel kennen. Stefan Wacker. Man redet miteinander und im Gespräch findet sich die Tatsache, dass er nur drei Strassen weg von uns in unserer Heimatstadt gelebt hat. Ja, die Welt ist wirklich ein Dorf. Fünf Stunden später sind wir in Windhoek. Das Ende einer spektakulären 1.000 Kilometer langen Biketour. Wir drei sind uns einig, die Strapazen waren enorm. Trotz der Anstrengung und Entbehrungen würden wir es aber sofort wieder tun. Die wilde unberührte Natur, ebenso die lieben Menschen in diesem wunderbaren Land, haben uns einfach überwältigt. Der Lohn unserer Reise, die europäischen Luxusgüter im Überfluss: nämlich Weite, Ruhe und Zeit satt. Insofern überreich beschenkt steigen wir in den Flieger und heben ab. Wir sehen die uns jetzt vertrauten scheinbar ins Nichts führenden staubigen Farmstraßen unter den Tragflächen.

Kommunion Laura KarteNamibia-Klaus Herzmann47Laura fragt uns mit traurigen Augen: „Werden wir jemals wieder hierhin zurück kehren?“ „Worauf Du dich verlassen kannst“, verkünden Manuela und ich überzeugt wie aus einem Munde… Und wie ging es weiter? Das Jahr darauf haben wir neben Namibia noch Simbabwe und Botswana bereist und unser soziales Schulprojekt ins Leben gerufen. Und weil es uns so gut im südlichen Afrika gefällt ist Laura ein weiteres Jahr später in Windhuk in die Schule gegangen und hat auch dort Ihre hl. Kommunion gefeiert…

Infopaket Abenteuer Namibia Teil III

Anreise

Direktflüge mit Air Namibia von Frankfurt, Düsseldorf und München.

Übernachtungsempfehlung Windhuk

Pension Christoph-sehr Zentral gelegen. 5 Gehminuten von der Christuskirche.www.natron.net
Swakopmund, Hotel Prinzessin Rupprecht, deutschsprachig
www.prinzrupp.com.na
Nahe Stadtzentrum, sehr ruhig, schöner Garten, Zimmersafe.

Reiseliteratur/ Karten (Für mehr Infos Foto anklicken)(Werbung)

Route

Windhoek via Gamsberg Pass nach Sesriem: ca. 350 km – 9 Tage

Sesriem via Kuiseb-Canyon nach Swakopmund: ca. 350 km – 8 Tage

Swakopmund – Henties Bay – Swakopmund: ca. 150 km – 2 Tage

Swakopmund – Welwetchia Trail – Swakopmund: ca. 150 km – 3 Tage

Gesamtstrecke ca. 1000 km

Ausrüstung

Gute Ausstattung ist unbedingt erforderlich: Mountainbike mit geländetauglicher Be-reifung, das Material wird durch die Schotterpisten sehr beansprucht, deswegen ausreichend Ersatzteile mitnehmen (Speichen, Schläuche, Faltmantel, Ersatz-schrauben in verschiedene Größen etc.). In den Städten gibt es gute Bikeläden. Namibia ist eines der trockensten Länder unseres Planeten! – ausreichend Wasser-säcke und Trinkflaschen mitnehmen, wir hatten ein gesamtes Wasser-Fassungsvermögen von 60 Litern in Wassersäcken von Ortlieb incl. Radflaschen. Für Reisen im namibischen Herbst: dünnes Fleeceshirt, Windstopperweste, Bikeshirt, lange und kurze Radhose, Regenhose, Helm (ist Pflicht!), Schlafsack, Isomatte, Zelt, Benzinkocher, Stirnlampe etc. Tages-Temperaturen durchschnittlich 25-35 Grad, nachts in der Wüste und an der Küste ca. 5-12 Grad. Wir empfehlen das Tragen ei-ner Warnweste. Tipp: Um unliebsame, krabbelnde und kriechenden Besuch schnel-ler zu erkennen und fernzuhalten, empfiehlt sich ein Tarp oder eine Plane vor dem Zelteingang. Gegebenenfalls dient diese auch als Sonnen- oder Regenschutz.

Verpflegung – für mehr Infos Bild anklicken

Travelunch – was sonst!!!

Geschichtlicher Rückblick

– 1884 bis 1914 sogenanntes „Deutsches Schutzgebiet“, fortan „Deutsch-Südwestafrika“
– 1904 Aufbegehren der Volksgruppe Hereros mit der Schlacht am Waterberg, 50.000 ließen in der Bestrebung nach Freiheit ihr Leben
– 1920 Südafrika erhält das Land vom Völkerbund als Mandatsgebiet zugesprochen
– 1990 politische Unabhängigkeit wird besiegelt

Die wichtigsten Fakten

Regierungsform: Republik
Geographie: Südwesten Afrikas, Nachbarländer: Botswana, Südafrika, Angola, Sambia
Fläche: ca. 20x so groß wie die Schweiz
Hauptstadt: Windhoek
Einwohner: ca. 2,5 Mio.
Sprache: Englisch, Afrikaans, Deutsch
Währung: Namibischer Dollar, 1 Euro – 15,77 Namibia Dollar (Stand Sept. 2015)
Visum: Einreisestempel für 3 Monate am Flughafen
Reisezeit: ganzjährig, für Biker empfehlen wir April – Nov.

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