Honduras/Mayakultur – Kunst in Stein

Copan gehört unbestritten zu den herausragenden Mayastätten in Zentralamerika und gilt als die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit in Honduras. Um 3.00 Uhr in der Frühe klingelt der Wecker, um eine Stunde später im Collektivo zu sitzen. „Antigua/Guatemala über die Grenze nach Honduras wird so 6-7 Stunden dauern“, meint der Fahrer. Wir laden noch einen Niederländer ebenso eine Chinesin auf dann geht’s los auf die 280 Kilometer lange Reise.

Angenehm sich mit nur drei Personen einen Zehnsitzer zu teilen. Wir queren Guatemala-Stadt und stecken bereits zum ersten Mal im Stau. Der Fahrer, der wie er sagt die Strecke sechsmal die Woche fährt, kennt – so scheint es – jedes Schlagloch auf der Strecke. Noch eine Rast, ein kleines Frühstück, dann brettern wir schon der Grenze entgegen. Alle Zweifel wegen dem Grenzübertritt nach Honduras zerstreuen sich schlagartig, als wir vor dem Posten vorfahren. Ein mittelgroßes Gebäude, das sich Honduras und Guatemala teilen. Wir drei sind die einzigen Reisenden. Die Grenzbeamten freundlich – die Abwicklung völlig unkompliziert. Kein lästiges Zettel ausfüllen, einzig 30 Quezales – rund drei Euro – möchte Honduras für den Grenzübertritt. Dafür gibt’s auch eine Quittung.  Nur zehn Kilometer dahinter liegt Copan, das seinen Namen durch seine berühmte Sehenswürdigkeit bekommen hat. Einchecken im Cuna Maya – die mit Abstand beste Unterkunft auf der Reise. Tolles Zimmer, das gut mit europäischem Standard mithalten kann.

Der Ort: Bunt und geschäftig mit einem schönen Plaza, den eine Kirche ziert. Viele kleine Restaurants, Shops und einige Souvenierläden liegen in den Gassen.

Die Ruinen sind nur einen Kilometer außerhalb des Ortes und in wenigen Gehminuten erreichbar. Gemeinsam mit Robbie, der gestern mit im Collektivo gesessen hat, mache ich mich auf zum Parkeingang. 15 US Dollar kostet der Eintritt. Der Rucksack wird kontrolliert. Nach was gesucht wird – wer weiß das schon so genau. Gleich zu Anfang segeln vier feuerrote Aras kreischend über unsere Köpfe hinweg.

Unter den rund 50 Stadtstaaten der Maya gehören das Hondurische Copan mit dem Guatemaltekischen Tikal zu den bekanntesten ihrer Art. Die Ruinenstadt stieg mit dem Dynastiegründer König Yax-Kuk-Moo 426 n.Chr. zum geistlichen und weltlichen Zentrum des südoestlichen Siedlungsgebietes der Maya auf.

Vier Stunden sind wir durch die Anlage gelaufen. Dabei haben wir außer einer Schulklasse und zwei betagten Damen aus Südafrika niemanden gesehen – herrlich diese Ruhe an diesem Ort, der nur erahnen lässt, was hier einst wohl los gewesen sein muss. Die Top Highlights: Großer Platz, Ballspielplatz, Hieroglyphentreppe, Alter Altar – und natürlich die vielen exotischen Vögel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Buchtips & Spanischlernmittel

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinrssyoutubeFacebooktwittergoogle_pluslinkedinrssyoutube

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.