Belize/Karibik – Im Schmelztiegel der Kulturen

Im Lauf der Geschichte ist in Belize ein einzigartiger Kulturenmix entstanden: Indigenas, Europäer, Asiaten und nicht zuletzt die Garifunas (Nachfahren einstiger Sklaven aus Afrika), die bis zum heutigen Tag friedlich zusammen leben. Belize ist bunt. Darüber hinaus lockt das Land mit Karibikstränden, wunderbaren Koralleninseln und ganz viel Natur. Urlaub von der Reise, dachte ich mir, und bin von Guatemala aus mal über die Grenze…

Belize ist der jüngste Staat Mittelamerikas und kann im Gegensatz zu seinen Nachbarn nicht auf eine Spanische Kolonialvergangenheit zurückblicken. Denn hier hinterließen die Briten ihre Spuren. Von der Sprache angefangen bis hin zum Konterfei der Queen auf dem Belize Dollar ist England noch immer präsent.

 

 

 

 

 

 

Die Grenzformalitäten von Guatemala aus kommend verlaufen unkompliziert. Einzig ein kleiner Bogen für Belize ist auszufüllen und das ganze Gepäck über die Grenze zu schleppen. Interessieren tut das von den vier Zöllner allerdings niemanden – die schauen die Fußballweltmeisterschaft und winken einfach durch. Fünf Stunden nach Abfahrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Flores erreichen wir Belize City….im Minibus vier Australier, ein Japaner und ich. Schnell die Tickets für die Überfahrt kaufen (9 US Dollar oder 18 Belize Dollar -einfach). Weil die Australier weder die eine noch die andere Währung in der Tasche haben, und somit zum Geldautomaten müssen, verpassen sie das Boot um 10.30. Der Japaner und ich sind 40 Minuten später in Caye Caulker, eine der vorgelagerten Inseln.

 

 

 

 

 

 

 

Eine Mangroven- und Palmeninsel, die der Hurrikan Hattie einst teilte. Das touristische Leben (und das nicht zu knapp) konzentriert sich ausschließlich auf die südliche Inselhälfte. Die etwa 300 Meter breite Insel ist mit feinem weißen Sand bedeckt. Autos gibt’s keine – nur Golfcarts und Fahrräder. Das Leben auf der Insel spielt sich im Freien ab. Wirklich glücklich habe ich es mit meiner Unterkunft getroffen. Barefoot Beach Cottages ca. 10 Gehminuten vom Trubel entfernt. Wunderbar ruhig, sauber, Hütte mit Klimaanlage für 44 US Dollar den Tag. Eigener Holzsteg mit Schilfdach und Hängematten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tauchen oder Schnorcheln, alles rund um den Wassersport, wird hier an jeder Ecke angepriesen. Nach Empfehlung buchte ich einen Day Trip mit drei verschiedenen Anlaufstellen über Raggamuffin Tours und war sehr zufrieden. Von 10-16.30 Uhr,  Essen und Trinken an Bord und zum Abschluss Rum in rauhen Mengen. Segelboot für 24 Personen und wir waren nur 11 – wirklich sehr zu empfehlen. Zu sehen: Mantarochen, viele Haie und noch sooooo einiges mehr. Ach ja, Budgetreisende aufgepasst: Belize ist teuer, besonders die Inseln…Tüte Kartoffelchips 6 US Dollar!!! Im Supermarkt!!! Wer von Guatemala oder Mexiko kommt vielleicht was mitnehmen. Ausreise aus Belize kostet übrigens 20 US Dollar!


Buchtips & Spanischlernmittel

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinrssyoutubeFacebooktwittergoogle_pluslinkedinrssyoutube

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.