Tikal Guatemala & Flores

Tief im Urwald des Peten liegen die Überreste der Mayazivilisation verborgen: Pyramiden, Tempel, Stelen und die reich verzierten Altäre von Tikal beflügeln seit Generationen die Phantasien der Menschen. Vor allem bieten sie tiefe Einblicke in die untergegangene Hochkultur der Maya. Als Ausgangspunkt bietet sich das kleine bunte beschauliche Kolonialstädtchen Flores an, das in etwa einer Stunde Fahrtzeit Kulturinteressierte zu der UNESCO Weltkulturerbestätte befördert.

Diverse Tourveranstalter, wie z.B. Balam Adven Tours in Flores, www.balamadventours/weebly.com , Calle Centro America, Flores (sehr zuverlässig, sehr empfehlenswert) bietet Touren von der Sonnenaufgang-Tour bis zur Spät-Nachmittags-Tour an. Ich entschied mich für den Shuttle um 4.30 Uhr (Hin und Rück 70 Quezales). Es wurde der Ausweis verlangt – Fotokopie macht Sinn und ist ausreichend. Um kurz vor sechs waren wir am Eingang zum Park, der abgesehen für die Superfrühbucher um sechs öffnet. 150 Quezales (ca. 15 Euro) sind zu entrichten, dann geht’s 5 Minuten weiter im Minibus. Noch einmal wird das Ticket geprüft. Wer eine organisierte geführte Tour gebucht hat, läuft mit dem Guide mit. Das waren beinahe alle, die hier standen. Im Vorfeld habe ich mich eingelesen, Karte besorgt (die auch hier für 20 Quezales gekauft werden kann) – kleinen Mayakulturführer dabei – die Ausschilderung ist ausgezeichnet – also los geht’s.

Erst 1000 Jahre nach dem Untergang Tikals erfuhr die Weltöffentlichkeit wieder etwas von der Existenz der Stadt.

Im Jahr 1848 besuchte der damalige Gouverneur des Peten die Anlage. Einen Artikel über die Expedition veröffentlichte fünf Jahre später die Berliner Akademie der Wissenschaften. Die Folgen: Eine Vielzahl von weiteren Expeditionen, vieles wurde gestohlen oder liegt bis heute in Europäischen Museen.

Vom Eingang aus führen gut befestigte Wege durch dichten Urwald zum Gran Plaza – dem Zentrum Tikals. Der einzige, den ich dort sehe und spreche, ist ein Fotojournalist vom National Geographic. Es ist unbeschreiblich!!! Was muss sich hier abgespielt haben – unwillkürlich hat man das Gefühl, man müsse in einer Zeitmaschiene zurückreisen, um einen Zeremonientag mitzuerleben.

Überall Wurzeln der Ceiba Bäume, die von den Maya als heilig verehrt wurden und bis zu 50 Meter an Höhe erreichen. Dazwischen die mächtigen Freitreppen. Besonders zu empfehlen ist der Aufstieg von Tempel IV, der größten Pyramide des Mayalandes. Holztreppen führen auf den Gipfel, der einen atemberaubenden Blick über den Peten und die gesamte Tempellandschaft von Tikal bietet. Hier steigt man auch bei der Sonnenaufgangstour auf. Als ich um 10.30 den Park verlasse, kommen mir ganze Horden von Menschen entgegen. Okay 4.30 ist zugegebenermaßen früh – aber es lohnt sich. Dann geh’s wieder zurück nach Flores.

Flores liegt auf einer Insel am Südufer des Lago Peten – Itza. Das kleine Städtchen ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Dort liegt Santa Elena, mit grossen Supermärkten Busstationen usw. Hier kann man es ein paar Tage aushalten. Besonders wenn man eine Unterkunft hat mit Dachterrasse von wo man herrlich über den See blicken kann. Hier kann ich das Hotel La Union empfehlen: Calle la Union, launionhotel2013@gmail.com. Schwimmen, Bootsfahrten, Paddeln – alles ist möglich. Bin für 5 Quezales hinüber nach San Miguel und dort auf den Mirador gelaufen. Cirka 1/2 Stunde mit tollem Blick auf Flores.

Wer übrigens günstig und wirklich gut essen möchte, dem empfehle ich das kleine Restaurant im Einkaufszentrum, 2.Stock, in Santa Elena. Direkt hinter dem Damm links. Viel Spaß in den Subtropischen….

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