Peru – Die Inkastadt Machu Picchu

Nach einer grandiosen Zeit alleine in Mittelamerika geht’s weiter von Guatemala Stadt nach Lima, wo ich endlich meine Familie wiedersehe. Gemeisam reisen wir nach Cusco und von dort weiter zum Sehnsuchtspunkt Abertausender von Perubesuchern – Machu Picchu. UNESCO Weltkulturerbe, eines von den „neuen 7 Weltwundern“.

 

Ausgangspunkt für die Inkastadt ist der Touristenort Aguas Calientes, den man via dreistündiger Zugfahrt von Cusco/Poroy aus erreicht. Dabei gibt es drei verschiedene Klassen mit entsprechenden Preisen. Günstiger geht’s in dem ihr mit dem Bus nach Hidroelectrica fahrt und zwei Stunden entlang der Eisenbahnschienen nach Aguas Calientes wandert. Oder Option Nummer drei: Von Cusco nach Ollantaytambo mit dem öffentlichen Bus und von dort weiter mit dem Zug nach Aguas Calientes. Hier fahren auch andere Zugunternehmen zum Ausgangspunkt, die deutlich günstiger als Variante eins sind. Es gibt natürlich auch den berühmten Inkatrail – teuer, total überlaufen, Monate vorher muss man sich anmelden, um dann in einer Herde zu wandern? – Nein Danke! Die ganze Stadt ist touristisch genug.

Drei Tage haben wir eingeplant. Viele fahren am Morgen von Cusco hinauf und am Abend wieder hinunter. Wir haben uns für eine zusätzliche Bergbesteigung entschieden, die im Vorfeld bezahlt und angemeldet werden muss. Dabei gibt es zwei Gruppen: 1. steigt von 7-8 Uhr auf. 2. darf ab 9.00 Uhr den Gipfel stürmen. Bei beiden Bergen sind jeweils am Tag und pro Aufstieg 200 Personen zugelassen. Ergo 2 Gipfel á 400 Personen am Tag (die man aber nicht an einem Tag wegen dem engen Zeitfenster schaffen kann). Hat man also schon sein Eintrittsticket von Europa aus gebucht, bleibt nur noch den Bus Vorort zu bezahlen, der die Gäste am Morgen auf einer 1/2 stündigen Fahrt zum Parkeingang bringt. 12 US Dollar pro Person ist ganz schön happig!!! Um 5.30 Uhr fährt der Erste ab. Ab 6.00 Uhr ist Einlass im Park. Also dachten wir uns, dass wenn wir um fünf anstehen sei mehr als früh genug. Die Schlange war bestimmt schon 150 Meter lang jeweils 2-4 Personen nebeneinander. Trotzdem saßen wir drei um 5.45 im Bus – das ging wirklich zackig. Oben angekommen warteten rund 300 Menschen auf Einlass. Zwei Kontrolleure checkten die Tickets und notierten die Nummern im Reisepass…..den nicht vergessen….sonst gibt es hier kein Reinkommen. Erst kürzlich wurden die Regeln für einen Besuch nochmals verschärft. War noch vor 1 1/2 Jahren das Eintrittsticket für den ganzen Tag gültig so ist die Zeit jetzt für 2.500 Gäste auf 6.00-12.00 Uhr beschränkt und für 2.500 Gäste von 12.00 Uhr-18.00 Uhr. Wer einen Berg besteigt (gutes Schuhwerk) darf bis 15.00 Uhr drinnen bleiben. Die Verbotsliste ist lange: Keine Einwegflaschen, kein Stativ, kein Essen, keine Wanderstöcke… usw.usw. gesehen haben wir trotzdem alles! Klar ist der Ort überlaufen, die meisten dachten dort wie wir… aber wenn man auf dem ersten Aussichtspunkt steht und die Kulisse auf sich wirken lässt ist alles wie weggewischt und man blickt in ausnahmslos glücklich-grinsende Gesichter. Es ist ohne Übertreibung einfach nur phänomenal klasse. Auf dem Rückweg haben wir uns den Bus gespart, denn von oben geht ein wunderbarer Dschungelweg zurück nach Aguas Calientes wofür wir gerade einmal eine Stunde benötigten…und 3×12 Dollar… lieber in anderes investierten. Ein Tip zum Schluss: Wegen den übertriebenen Touripreisen in Restaurants waren wir immer in der Markthalle essen. Lecker, freundlich und unter Einheimischen kostete das Menü mit Suppe und Erfrischungsgetränk gerade einmal zwei Euro pro Person.

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