Autark unterwegs – Die Powerstation Nitecore NES500

Wer mit dem Reisegefährt unterwegs ist und gerne auch einmal länger frei an einem Ort bleiben möchte, wird sich die Frage stellen, wie das mit der Energie gehändelt werden kann. Dazu wurde von mir eine Powerstation mit einem Solarpanel getestet.

 

Der Test kann beginnen (Artikel enthält Produktplazierungen)

Selbstverständlich besteht auf fast jedem Fahrzeug die Möglichkeit Solarpanelen fest zu verbauen. Eindeutiger Nachteil: Man muss sein Gefährt ständig neu positionieren, um die optimale Energieausbeute zu erreichen. Gerade im Sommer und mit Hinblick auf ein schönes schattiges Plätzchen unter Bäumen stößt man dabei schnell an seine Grenzen. Hier überwiegen die Vorteile einer flexiblen Powerstation. Das Nitecore NES500 verfügt über einen 500 Watt Speicher der wahlweise mit einem Netzteil, 12 Volt Adapter (Zigarettenanzünder) oder auch mit einem Solarpanel geladen werden kann. Die Maße sind beeindruckend und liegen auf Augenhöhe mit einem klassischen „Sixpack“.Übersichtlich gestaltet ist die Frontansicht mit großem Display und den verschiedenen Anschlussmöglichkeiten wie drei USB Zugänge, eine 230 Volt Schuko Steckdose mit integriertem Wechselrichter und der 12V AC Ausgang für die Kühlbox. Sie erlauben gleichzeitig einen Ladevorgang von mehreren Geräten (siehe auch Technische Daten). Dabei wird der Ein-/Ausschalter gedrückt, ein grünes LED erstahlt und danach werden nach Bedarf die verschiedenen Ausgänge separat zugeschaltet. Die Gesamtleistung der externen Geräte darf nicht mehr als die Nenndaten der Powerstation betragen. Der Verbrauch kann am Display abgelesen werden und man behält die ständige Kontrolle über die Energieabgabe.Darüber hinaus verfügt das Gerät über einen Überspann- und integrierten Hitzeschutz. Sowie die praktische Funktion, das, wenn der Hauptschalter an, aber keine Endgeräte zum Laden anhängen, die Powerstation sich selbst nach 10 Minuten abschaltet.

Wenn’s auf Platz & Gewicht ankommt…

Die ergänzende Kombination zur Powerstation verspricht das Solarpanel FSP100W. Mit einem Gewicht von 2,6 kg und Abmessungen etwas größer als eine DIN A4 Seite ergibt es zusammengefaltet eine kompakte Tasche mit Tragegriff. Entfaltet zählen wir 8 Panelen mit einer Maximalleistung von 100 Watt. Die auf einer robusten und witterungsbeständigen Nylonunterlage montierte Energieaufnahme verträgt auch ohne weiteres einen kräftigen Regenguss. Hinter der integrierten Tasche mit Reisverschluss befindet sich das fest verbaute Ladekabel mit einer Länge von ca. 1,50 Metern zum direkten Anschluss ans Hauptgerät.

 

 

 

 

 

Wichtig zu wissen

Vor dem erstmaligen Gebrauch der Powerstation empfiehlt der Hersteller die vollständige Ladung durch das mitgelieferte Netzteil. Unterwegs kann das Gerät zum einen über den Zigarettenanzünder und dem ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen 12V Adapter geladen werden. Nach ca. 10 Stunden ist die maximale Power erreicht. Man wartet in der Regel nicht bis zur völligen Entleerung, sondern lädt immer wieder einmal auf, wenn sich die Gelegenheit bietet. In unserem Test wurde die Powerstation in Kombination mit dem Solarpanel FSP100W betrieben (maximal 100 Watt Panel). Dafür entnehmen wir aus der Seitentasche des Panels das integrierte Ladekabel und stecken es in den Nitecore NES500 (DC Input). Erst dann entfalten wir das Panel, welches bei optimaler Sonneneinwirkung innerhalb von nur 5,5 Stunden die Powerstation auflädt. Optimiert mit 8 monokristallinen Panelen erreichen sie eine hohe Effektivität sogar an bedeckten Tagen.

Möglichkeiten en masse

Die flexiblen Aufstell- und Aufhängmöglichkeiten der Solarpanelen bieten integrierte Ringösen. Die machen es praktisch überall möglich das Panel optimal zu positionieren. Unser Tipp: Klettverschlüsse, dünne Rebschnüre und aus dem Baumarkt 2-3 S-Haken besorgen, die einfach während der Reise in der Seitentasche vom Panel verstaut werden können. Dann sind der Fantasie auch kein Grenzen mehr gesetzt. Ob zum direkten Aufhängen an den Sandblechen am Geländewagen, an der Dachreling, zwischen Sträucher und Bäumen oder einfach über die Windschutzscheibe und Motorhaube gelegt – Power überall dort, wo man sie haben möchte. Nur 1,50 Meter Verbindungskabel ist wirklich nicht genug wie wir finden. Darum bietet der Hersteller auch kompatible Verlängerungskabel von 5 und10 Meter an. Der Vorteil dabei liegt darin, dass die Powerstation beim eventuellen „Platzwechsel“ des Panel nicht zwingend mit den eventuell angeschlossenen Endgeräten bewegt werden muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

Und jetzt?

Eine stimmige Möglichkeit immer und überall autark seine elektronischen Gerätschaften mit Strom zu versorgen. Darüber hinaus punktet das NES500 ebenso das Solarpanel FSP100W wegen seiner bedienerfreundlichen Handhabung, wegen seinem geringen Gewicht und Packmaß. Ergo für all jene Outdoorfreunde mit wenig Stauraum, die eine gut durchdachte flexible, leistungsfähige Lademöglichkeit suchen.

Technische Daten Nitecore NES500

Gehäuse aus ABC Kunststoff mit Handgriff.

Gewicht: 5,6 kg
Ausgänge: 3x USB-A
1x USB-C PD
1x 230V
1x 12V (AC Ausgang)

Ladevorgänge von vollständig geladener Powerstation an Endgeräte:
Smartphone – ca. 34x
MacBook Pro 16”- ca. 5x
iPad Pro 12,9”- ca. 13x
12 Volt Kühlbox 40 Watt- ca. 11h Laufzeit
LED Licht 12V/5W- ca. 92h Brenndauer

Das Nitecore NES500 verfügt über einen Überspannschutz.
Achtung: Für z. B. dreipolige Schweizer Stecker benötigt Ihr einen Adapter für den Konverter Ausgang.

Lademöglichkeiten für die Powerstation: Mit dem im Lieferumfang enthaltene Netzteil oder 12 Volt Ladeadapter (Zigarettenanzünder). Oder dem Solarpanel max. 100 Watt! (nicht im Lieferumfang enthalten).Bezugsquelle: www.ktl-store.com

Technische Daten Nitecore Solarpanel FSP100W

Gewicht: 2,6 kg
Panelen: 8
Leistung: 100 Watt
Packmaß: Gefaltet: 34 cm x 29 cm x 4,5 cm
Aufgeklappt: 1,3 Meter x 0,60 Meter
Integriertes Ladekabel zum Anschluss an Nitecore Powersation.
Bezugsquelle: www.ktl-store.com

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